Die Partie war von Beginn weg physisch sehr intensiv und beide Abwehrreihen hatten die Angreifer mehrheitlich im Griff. Insgesamt war es ein Spiel auf hohem Niveau mit ebenbürtigen Gegnern. Nach der Startviertelstunde stand es 6:6 und erst kurz vor der Halbzeitpause konnten die Espoirs sich mit zwei Toren zum 11:13 absetzen.

Vielleicht war die intensive, kräftezehrende erste Halbzeit etwas zu fordernd für die Hafenstädter. Der Kader war durch krankheitsbedingte Abwesenheiten bereits sehr schmal und man musste im zweiten Durchgang auch noch auf den einzigen Kreisläufer Buob verzichten. Es gelang den Birsfeldern den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 14:14 zu erzielen, doch man bekundete danach grosse Mühe in der Verteidigung mit den gegnerischen Kreisläufern.

Sechs Zeitstrafen

Die Konsequenz daraus war, dass man in der zweiten Halbzeit insgesamt gleich sechs Zeitstrafen kassierte. Dieses Muster von Kreisanspielen der Kadetten und Zeitstrafen für die Birsfelder wiederholte sich bis hin zum Schlusspfiff, weshalb die Differenz schlussendlich mit zehn Toren sehr deutlich ausfiel.

Als Fazit muss man sich eingestehen, dass man den Espoirs an diesem Abend nicht das Wasser reichen konnte, welche mit einem klaren Konzept und technisch einwandfreiem Handball überzeugten.  Für die Birsfelder bleibt nur wenig Zeit um sich auf das nächste wichtige Spiel vorzubereiten. Bereits nächsten Samstag steht die Partie gegen die SG TV Solothurn an.