Eishockey

Die Basel Sharks tauchen zum Start

Last-Minute-Niederlage: Dany Gelinas rauft sich die Haare.

Last-Minute-Niederlage: Dany Gelinas rauft sich die Haare.

Zum Saisonauftakt in der NLB strauchelten die Basel Sharks in Küsnacht über das traditionelle Kellerkind GCK Lions. In der letzten Spielminute kassierten die Basler zwei Tore und unterlagen schliesslich 2:4.

Vor dem ersten Puckeinwurf hatten die Sharks einen Zweijahresvertrag mit dem aus La Chaux-de-Fonds zurückgekehrten Stürmer Oliver Bauer unterzeichnet. Aber der Spielbeginn lief dann für die Basler nicht optimal. Mit einem schnellen Angriff und einem Schuss aus mittlerer Distanz brachte der GCK-Captain Claudio Micheli die Löwen nach neun Minuten in Führung. Doch die Gäste erholten sich rasch vom Schock.

Mit dem ersten Powerplay des Spiels glich Jamie Wright nur eine Minute später mit einem Schuss von der blauen Linie aus. Es folgten zwei weitere Überzahlsituationen für die Basler und in der 15. Minute waren es erneut die EHC-Kanadier, die den Unterschied ausmachten. Diesmal setzte Wright Jonathan Roy ein, der zur erstmaligen Führung traf.

Damit hatte es sich bei den Baslern aber auch schon mit offensiver Durchschlagskraft. Die Gäste schienen mehr darum bemüht zu sein, sich die GCK Lions vom Leibe zu halten, was meist auch klappte. Die gefährlichste Aktion hatten denn im Mitteldrittel auch die Basler, als Roy bei Spielmitte entwischen konnte. Sein Schuss prallte jedoch an Torhüter Tim Wolf ab und Baltisberger rettete auf der Torlinie.

Brenzlige Schlussminuten

Im Schlussdrittel wurden die Sharks wieder spielbestimmender: Vor allem die Linie mit Roy, Stefan Voegele und Pascal Wittwer fiel dabei auf. Bei einem der raren Angriffe der GCK Lions vermochten sich jedoch die Zürcher nach einem Powerplay im Angriffsdrittel festzusetzen. Als der Verteidiger Daniel Eigenmann an der blauen Linie frei zum Schuss kam, zog er ab und traf. Steven Widmer leistete vor dem Tor von Lorenzo Croce erfolgreiche Störarbeit und hatte womöglich noch die Scheibe abgelenkt.

In den Schlussminuten wurde es dann richtig brenzlig: Voegele erhielt eine Strafe, als noch zwei Minuten zu spielen waren. Zuerst hatte zwar Wright mit einer Kontermöglichkeit die Führung auf dem Stock, doch dann vermochten die GCK Lions Profit zu schlagen. Als Croce einen Weitschuss von Sandro May nur abprallen lassen konnte, staubte Niki Altorfer zum Siegestreffer 24 Sekunden vor Spielende ab. Als die Basler für die Schlusssekunden alles nach vorne warfen, traf Timo Koskela ins leere Tor zum 4:2. Es war also quasi eine Last-Minute-Niederlage für den EHC.

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