Rugby
Die Basler kassieren in der Schlammschlacht eine heftige Niederlage

Der Aufsteiger Basel muss sich dem NLA-Leader aus Avusy deutlich mit 7:22 geschlagen geben. Die Basler hatten nicht nur mit dem Gegner zu kämpfen, sondern auch mit den schlammigen Platzverhältnissen auf der Pruntrutermatte.

Olivier Winistörfer
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Bildergalerie Rugby Basel
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Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
Impressionen aus dem letzten Meisterschaftsspiel des Basler Rugbyteams gegen NLA-Tabellenführer Avusy.
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Ein Wort beschrieb das Spiel zwischen dem RFC Basel und Avusy perfekt: Schlammschlacht. Kein Trikot war nicht voller Schweiss und Schlamm. Manche Gesichter konnte man nach der Partie auf der Pruntrutermatte nicht einmal mehr erkennen unter dem Schlamm.

Der Aussenseiter aus Basel konnte nicht wunschgemäss in die Partie vor eigenem Publikum starten und mussten nach fünf Minuten durch einen Strafstoss schon einen 0:3-Rückstand hinnehmen. Der Favorit aus Genf war in der Startphase die klar dominantere Mannschaft und konnte Basel in die Defensive zwingen. So kam es, wie es kommen musste und Avusy konnte nach neun Minuten durch einen Try und eine Conversion auf 10:0 davonziehen. Es dauerte nachher 20 Minuten, bis sich den Nordwestschweizern eine Chance zum Anschluss bot. Der Einwurf in der Nähe der punktebringenden Endzone misslang aber und so mussten die Basler weiter auf ihre ersten Punkte des Spiels warten. Zwei Minuten vor der Pause war es dann soweit. Die Gastgeber konnten durch einen Try und eine erfolgreiche Conversion auf 7:10 rankommen und schienen nun Blut geleckt zu haben. Da Avusy aber seinerseits in der zweiten Hälfte innerhalb von neun Minuten zu zwei Tries und einer Conversion kam, stand es nach 50 Minuten schon 7:22.

«Diese beiden Tries waren Geschenke, welche wir den Genfern machten», meinte Trainer Andy Kendall nach dem Spiel. Die Basler zeigten nun eine grosse Bereitschaft und konnten dem Tabellenersten viel abverlangen, aber zu einem Punktegewinn reichte es nicht mehr. Dies, obwohl sich der Truppe des Briten einige gute Möglichkeiten boten. Kendall war aber trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Jungs: «Wir mussten sechs Ausfälle von Stammspielern verkraften, welche sehr wichtig sind für unser Spiel. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir einfach zusammenhalten und alles geben müssten gegen Avusy und das taten sie auf dem Feld.»

Die Bedingungen seien nicht einfach gewesen, da der Ball durch den Regen sehr schwierig zu fangen und zu halten gewesen sei, erklärte der Brite die Fehler, welche sich ins Spiel der Gastgeber aber auch des Favoriten aus Genf schlichen. «Wir hätten sogar gewinnen können gegen den Ersten der Liga. Wir haben ein sehr gutes Kicking-Spiel gezeigt und dies war sicher auch sehr wichtig bei diesen Wetterkonditionen», schliesst der Taktiker aus der britischen Stadt Halifax seine Bilanz.

Mit der momentanen Positionierung, dem achten Rang, in der Liga sei man bei den Baslern aber nicht ganz zufrieden: «Wir hatten einige Male Probleme die Konzentration über 80 Minuten zu halten, aber wir haben heute gezeigt, dass wir es über die volle Distanz können und die Gegner so in Bedrängnis bringen. Stolz können wir sicher darauf sein, dass wir Hermance, den nach Verlustpunkten Führenden der NLA, besiegen konnten. Immerhin sind wir bis jetzt die Einzigen, welche diesen Triumph bejubeln konnten.» Allgemein wolle man sich aber jetzt beim Aufsteiger nach vorne konzentrieren und nach der Winterpause noch mehr Punkte sammeln und Positionen gewinnen. Mit genug Konzentration und Effort ist dies sicher möglich.