Speed Badminton

Die Basler sind die besten in einer neuen Disziplin

Die Jumping Speeders sind amtierender Schweizer Team-Meister. JBU

Die Jumping Speeders sind amtierender Schweizer Team-Meister. JBU

Die Jumping Speeders Basel haben sich innerhalb von vier Jahren zum zweitgrössten Schweizer Verein der Sportart Speed Badminton entwickelt. Jüngst ffeierten

Diese Wartezeit hat sich definitiv gelohnt. Als sich Paddy Bachmann vor rund vier Jahren im Tessin auf das Schiff gedulden musste, entdeckte er in einem Schaufenster «diese sonderbaren Rackets, die ich noch nie zuvor gesehen habe», erinnert sich der Gründer der Jumping Speeders. Aus dieser Neugierde entwickelte sich mehr und mehr eine regionale Bewegung.

Heute zählen die Speeders aus dem Raum Basel 22 Mitglieder und sind damit hinter den Gekkos aus Aarau bereits der zweitgrösste Speed-Badminton-Klub der Schweiz. «Anders als bei anderen Randsportarten haben wir eine grosse Nachfrage, leider sind unsere Kapazitäten derzeit beschränkt», weiss Präsident Christian Vogel. Abwechselnd wird jeweils in Einfach-Turnhallen in Bottmingen und Münchenstein trainiert. «Es ist schon eine wichtige Sache, dass wir regelmässig zu Trainingseinheiten kommen», sagt Vogel.

Basler Action in neuer Sportart Speed Badminton

Basler Action in neuer Sportart Speed Badminton

Und diese Trainings zahlen sich auch sportlich aus. An den Schweizer Meisterschaften sicherten sich die Jumping Speeders als Team den lang ersehnten Titel. Da die Schweiz keinen Liga-Betrieb durchführt, holen sich die Speeders weitere Spielpraxis an internationalen Turnieren. Fünf bis sechs Wettkämpfe stehen jährlich auf dem Programm. Wie die (erst zweite) WM in Berlin 2013. 2011 schaffte Andreas Woelner-Hanssen den 3. Platz in der Ü40-Kategorie. «Noch fehlt es uns an Erfahrung, um auf internationaler Ebene regelmässige Top-Resultat erzielen zu können. Aber wir machen konstant einen Schritt nach vorne», sagt der Schweizermeister.

AM Nachwuchs mangelt es jedenfalls nicht. Bestes Beispiel dafür ist der 15-jährige Kevin Vogel, der sich an der SM in der U18-Kategorie auf den 2. Rang spielte. «Ich mag vor allem dieses unglaubliche Tempo beim Speed Badminton. Bereits nach dem ersten Ballwechsel hat es mich gepackt», schwärmt der Sohn des Präsidenten. Noch steckt Speed Badminton in der Schweiz in den Kinderschuhen. «Viele kennen diesen Sport nur aus der Badi», weiss Bachmann. Mit einer vermehrten Präsenz an den Schulen will man auf den jungen Sport aufmerksam machen.

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