Basketball
Die Birsfelder zeigen der Starwings-Jugend wieder den Meister

Cevi Birsfelden schlägt die U23 der Starwings im 1.-Liga-Playoff-Derby mit 73:56. Dabei ist den «Sternenflügeln» der Auftakt in die Partie gut geglückt.

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Impressionen vom Basketballmatch Birsfelden - Starwings
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Cevis Marco Mangold (l.) beim Korbleger gegen Zohair Khader
Olivier Ruepp (l.) vor dem Starwing Branislav Kostic
Starwing Alessandro Verga (r.) mit einem Korbleger gegen Joel Stadelmann
Starwing Alessandro Verga (r.) gegen Michael Bachmann

Impressionen vom Basketballmatch Birsfelden - Starwings

Kenneth Nars

Als Yunior Adames in der 33. Minute für den Nachwuchs des A-Ligisten mit einem Dreipunktewurf zum 54:54 ausgleichen konnte, schien nicht nur das Momentum aufseiten der U23-Equipe zu sein, sondern der Match zu kehren.

Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte der «Cevi» von Cheftrainer Pascal Donati stets geführt – dies vor allem dank einem Blitzstart (7:0 nach drei Minuten) und einem dominanten ersten Viertel.

Doch mit dem Ausgleich riss bei den jungen «Wings» der Film. Nichts ging mehr – und in den verbleibenden sieben Minuten gelangen der Mannschaft von Trainer Sandro Tavella noch ganze zwei Pünktlein – U17-Auswahlspieler Aleksa Kostic verwertete zwei Freiwürfe, während sich Birsfelden in einen kleinen Rausch spielte und durch Distanzwürfe von Jordan Burgason das Skore sukzessive erhöhte.

Alle Partien ähneln sich

«Wenn man die sieben Minuten derart lustlos, unkonzentriert und ohne klares Konzept absolviert, setzt es halt noch eine herbe Niederlage ab», so U23-Trainer Tavella. Seit drei Jahren duelliert sich der beste Starwings-Nachwuchs mit dem CVJM - und alle Partien ähneln sich jedes Mal.

Gute Phasen wechseln mit Perioden ab, in denen beim Birstaler Kombinat nichts, aber auch gar nichts geht. Der frühere Nationalliga-Klub Birsfelden hat in seinen Reihen hingegen Akteure, die über mehr Erfahrung verfügen und den jugendlichen Übermut längst abgelegt haben.

Der 29-jährige Michael Bachmann spielte eine unaufgeregte, dafür umso solidere Partie und war unter den Brettern ein sicherer Wert.

US-Boy Burgason, der nicht in der Anfangsformation stand, hatte zwar schnell drei Fouls, musste im zweiten Viertel fast gänzlich zuschaue – und hatte zuletzt, dank seinen Wurfqualitäten, doch 30 Punkte erzielt. Für ein Engagement als Profispieler in der Nationalliga A kommt der smarte Flügelspieler aber nicht infrage. Doch für die 1. Liga ist er natürlich eine absolute Grösse.

«Ich finde, die Starwings-Jungs haben nicht nur toll gekämpft, sondern auch phasenweise sehr gut gespielt und uns das Leben schwer gemacht. Ich habe noch zu viel Geknorze von meiner Mannschaft gesehen. Zuletzt jedoch haben wir wieder Basketball gespielt und verdient gewonnen», sagt CVJM-Trainer Donati.

In einer Woche wird das Rückspiel stattfinden. Es wird am Verdikt, dass die «Alten» des «Cevi» Birsfelden ins Final Four einziehen werden, nichts ändern. Und dann möchte Donati, der auch Vereinspräsident ist, diesen Zweitagesanlass ins Unterbaselbiet holen. Und selbstverständlich nicht nur Gastgeber, sondern auch Sieger, und somit Aufsteiger in die Nationalliga B, sein.