Regional-Fussball

Die Black Stars gewinnen den Spitzenkampf und sind neuer Leader, OB verliert, FCB-U21 siegt

Die Black Stars gewinnen das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Solothurn deutlich. eh-pressE/Archiv

Die Black Stars gewinnen das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Solothurn deutlich. eh-pressE/Archiv

Der FC Black Stars ist nach dem 4:1 gegen Solothurn neuer Leader in der 1. Liga. OB ist nach einer 0:2-Niederlage gegen Zofingen Tabellenletzter. In der Promotion League gewinnt der FCB-Nachwuchs mit 2:0 in Nyon.

Dagegen belegen die Old Boys nach dem 0:3 in Zofingen weiterhin einen Abstiegsplatz. In der Promotion League feiert der FC Basel U21 in Nyon mit 2:0 den ersten Rückrundensieg.

«Spitzenteams reagieren auf eine Niederlage mit einem Sieg im nächsten Spiel», hatte Samir Tabakovic vor der Rückrunde gesagt. Diesen Satz wiederholte der Trainer des FC Black Stars in der Vorbereitung auf das Duell gegen den FC Solothurn vor seinem Team. «Meine Mannschaft hat genau das gezeigt, was ich von ihr gefordert habe», freute sich der Bosnier nach dem 4:1-Heimerfolg im Spitzenkampf, der die 2:3-Pleite in Goldau aus der Vorwoche tilgte.

Tabakovic lobte die Leistung seiner Elf vor allem im taktischen Bereich, denn zunächst setzten die beiden Teams alles daran, dass der Gegner seine Stärken nicht zur Entfaltung bringen kann. Für die Basler bedeutete dies, den Solothurnern keine Umschaltmomente zuzugestehen. Das ging lange zulasten des eigenen Angriffsspiels. «Wir mussten geduldig sein», bestätigte der Trainer, der in der 36. Minute erstmals jubeln durfte, nachdem Deny Gomes eine Donat-Rrudhani-Flanke per Kopf in die Maschen gesetzt hatte.

Oberle hält Penalty

Dass die Sterne den Vorsprung in die Kabine nehmen konnten, verdankten sie Steven Oberle. Der Keeper blieb bei einem von Arifi getretenen Foulpenalty lange stehen und hypnotisierte den Schützen, sodass Oberle den ohne Überzeugung getretenen Schuss abwehren konnte. «Ich sage immer, dass wir einen der besten Goalies der Liga haben. In dieser Szene hat es Steven einmal mehr gezeigt», so Tabakovic.

Oberles Antipode Jeffrey Grosjean hatte derweil keinen glücklichen Abend: In der 48. Minute liess er einen harten, aber zentral geschossenen Weitschuss Rrudhanis zum 2:0 passieren. Fünf Zeigerumdrehungen später holte Grosjean den durchgebrochenen Gomes von den Beinen und ermöglichte es Kalayçi, vom Elfmeterpunkt für die Entscheidung zu sorgen.

Zwar brachte Ex-FCB-Junior Altin Osmani die Gäste mit einem sehenswerten 25-Meter-Schuss nochmals näher heran (62.), doch obwohl die dadurch sichtlich revitalisierten Solothurner alles versuchten, den Anschlusstreffer zu schaffen, liessen die Black Stars nur wenig zu. Joker Dino Babovic markierte schliesslich auf Pass des ebenfalls eingewechselten Luciano Covella kurz vor Schluss den 4:1-Endstand.

Die Old Boys verlieren auswärts

Die Old Boys fielen hingegen nach einer 0:3-Niederlage in Zofingen auf den letzten Tabellenplatz der 1.-Liga-Gruppe 2 zurück. Knackpunkt war der Platzverweis gegen OB-Abwehrspieler Loic Limanaj kurz vor der Pause. Die Gäste, zu diesem Zeitpunkt 0:1 in Rückstand, suchten zwar in Unterzahl den Ausgleich, doch ein Doppelschlag der Aargauer innerhalb von fünf Minuten (62., 66.) knickte jegliche Hoffnung auf einen Punktgewinn.

Zufriedener FCB-Trainer

Der FC Basel U21 kam derweil in der Promotion League zu seinem ersten «Dreier» in der Rückrunde. Als bisher beste Leistung in diesem Jahr wollte Arjan Peço das 2:0 in Nyon aber nicht bezeichnen. «Wir waren schon in Breitenrain (1:1) und gegen Bavois (0:0) gut. Nur haben wir dieses Mal die Tore gemacht», analysierte der Basler Trainer.

Dejan Zunic war nach einem Pfostenschuss Yannick Marchands in der 31. Minute per Abstauber erfolgreich gewesen, ehe Robin Huser per Volley nach einer Zunic-Flanke kurz vor Ablauf einer Stunde das Skore verdoppelte. «Obwohl wir einige Chancen liegen liessen, waren wir ziemlich effizient», fand Peço und sprach von einer «sehr reifen, geschlossenen Teamleistung».

Basis für den Erfolg war die sattelfeste Defensive, welche den favorisierten Waadtländern in 90 Minuten nur eine echte Tormöglichkeit zugestand. «Wir haben in drei Spielen 2019 nur einen Treffer kassiert – die Entwicklung geht in die richtige Richtung», freute sich der FCB-U21-Trainer.

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