Unihockey Damen
Die Damen NLB von Unihockey Basel Regio holen erneut keine Punkte

Mit dem Tabellenzweiten Floorball Riders wartete am letzten Samstag im ersten Spiel der Doppelrunde eine schwierige Aufgabe auf die Baslerinnen. Die bisherigen Begegnungen in dieser Saison verliefen immer äusserst knapp, wobei jeweils das Auswärtsteam mit einem Tor Differenz gewann. Das sollte auch dieses Mal der Fall sein. Basel unterlag den Zürcherinnen zuhause mit 3:4.

Rainer Altermatt
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Einmal mehr wurde eine gute Leistung der Baslerinnen nicht mit Punkten belohnt.

Einmal mehr wurde eine gute Leistung der Baslerinnen nicht mit Punkten belohnt.

Rainer Altermatt

Nach dem Einspielen starteten beide Teams topmotiviert in die Begegnung. Die Baslerinnen konnten von Beginn weg das Spiel des Gegners meistens gut zu lesen und erarbeiteten sich so entsprechend viele Torchancen. Doch der erlösende Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Im Gegenteil waren die Gäste mit einem ihren wenigen Weitschüsse erfolgreich. So musste Basel Regio wieder einmal einen Rückstand aufholen. Am eigenen Spiel galt es aber nichts zu ändern, ausser dass in der Defensive auch die Weitschüsse besser geblockt werden sollten.

Zu Beginn des zweiten Drittels fand dann der Ball endlich auch den Weg ins Tor der Zürcher Oberländerinnen. Noemi Mosimann war im Powerplay erfolgreich. Und als Nathalie Stocker mit einem Weitschuss von der Seite zur erstmaligen Führung des Heimteams traf, schienen sich die Bemühungen endlich auszuzahlen.

Doch mit der Führung schwand auch die Konzentration und die letzte Konsequenz in der Defensivarbeit. Entsprechend konnten die Riders in nur 41 Sekunden nach dem 2:1 bereits wieder mit 2:3 in Führung gehen. Von nun an stimmte nicht mehr viel im Spiel der Baslerinnen und sie hatten bei einem Lattentreffer der Zürcherinnen noch Glück, dass der Rückstand nicht noch grösser wurde.

Im letzten Drittel hiess es für die Gastgeber wieder zum eigenen Spiel zurück zu finden und die erarbeiteten Torchancen dann auch zu verwerten. Wiederum war es die dritte Sturmlinie, welche den Platz auf der Seite nutzen konnte, um einen Abschluss aus dem Lauf ins Tor zu versenken. Diesmal war es Nadja Kramer, die von der rechten Seite her zum Ausgleich traf.

Ein Standard entscheidet das Spiel

Doch das Spiel sollte nicht lange unentschieden bleiben. Bei einem Freistoss stimmte die Zuteilung in der Basler Defensive nicht richtig, wodurch die Riders nur eine Minute später gleich wieder mit 3:4 in Führung gehen konnten. In den verbleibenden 12 Minuten suchte Basel vehement den Ausgleich, doch die Torhüterin der Zürcherinnen verhinderte dies mit ihren Paraden.

Einmal mehr wurde eine gute Leistung der Baslerinnen nicht mit Punkten belohnt. Dank der gleichzeitigen Niederlage des Tabellennachbars Waldkirch-St. Gallen, vermochten die Baslerinnen über dem Play-out-Strich zu bleiben.

Unihockey Basel Regio - FB Riders DBR 3:4 (0:1, 2:2, 1:1)

Möslibachhalle, Ettingen. 40 Zuschauer. SR Kappeler/Wenger.

Tore: 6. Kuster (Brünn) 0:1. 22. Mosimann (Schäfer) 1:1. 26. Stocker (Nüesch) 2:1. 27. Devenoge 2:2. 27. Brolund (Thoma) 2:3. 46. Kramer (Koch) 3:3. 47. Pfister (Grob) 3:4.

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio. 2 mal 2 Minuten gegen FB Riders DBR.

Aufstellung: Jennifer Halter (T), Hanna Sägesser (T), Corina Nüesch, Sarai Stöckli (C), Luana Mistri, Stefanie Doppler, Florence Koch, Noemi Mosimann, Aline Hermann, Sara Schäfer, Lia Cadisch, Gabriela Blank, Nadia Kramer, Sheila Kramer, Nathalie Stocker, Corina Schüpbach.

Chancenlos gegen Rümlang-Regensdorf

Im zweitletzten Meisterschaftsspiel mussten die Baslerinnen mit einem dezimierten Kader gegen die Hot Chilis Rümlang-Regensdorf antreten. Statt mit Punkten kamen die Baslerinnen entsprechend mit einer 4:0-Schlappe nach Hause.

Trotzt der Wichtigkeit des Spiels im Kampf gegen die Abstiegsplätze hatte Basel Regio an diesem Sonntag Nachmittag erstmals in dieser Saison mit solchen personellen Problemen zu kämpfen. Durch Absenzen und Verletzte schrumpfte das Kader von Basel Regio auf 12 Spieler und 2 Torhüter zusammen. Trotzdem gingen die Baslerinnen zuversichtlich in die Partie. Die gute Leistung vom Vortag war noch in guter Erinnerung.

Das erste Drittel begann eigentlich vielversprechend. Basel startete stark und überrumpelte die Chilis in den ersten fünf Minuten regelrecht. Die Gäste kamen zu mehreren guten Abschlussmöglichkeiten. Doch dann bauten die Baslerinnen unerklärlicherweise immer mehr ab. Pässe kamen nicht mehr an. Das Team liess sich plötzlich zu unkontrollierten und gefährlichen Spielzügen hinreissen. Basel Regio konnte sich zum Schluss des Drittels glücklich schätzen, dass die Anzeigetafel 0:0 zeigte.

Keine Reaktion der Baslerinnen

Wer nun im zweiten Drittel mit einer Reaktion seitens der Gäste aus Basel gerechnet hatte, wurde bitter enttäuscht. Statt zurück ins Spiel zu finden, schenkte das Team dem Gegner durch individuelle Fehler zwei Tore. In der 40. Minute folgte dann nach einem Box Play auch noch das 3:0 für das Heimteam.

Das letzte Drittel begann auf die selbe Weise wie das zweite aufgehört hatte, nämlich mit vielen unerzwungenen Fehlern der Gäste. Das letzte Fünkchen Glück im Abschluss blieb den Baslerinnen dann auch noch verwehrt. Nicht einmal das sonst sehr effiziente Power Play von Basel Regio sollte heute gelingen. Entsprechend vermochte das Team auch eine Überzahlsituation nicht zu nutzen. Im Gegenteil war es wiederum das Heimteam, das in Überzahl den Sack zum 4:0 zu machte. So endete ein Sonntag, ja ein Weekend zum Vergessen, aus Basler Sicht mit der ersten Saison-Niederlage zu Null.

Da auch Tabellennachbar Waldkirch-St. Gallen erneut nicht punkten konnte, hat es Basel Regio nach wie vor in den eigenen Händen, die Play-outs zu vermeiden.

Hot Chilis Rümlang-Regensdorf - Unihockey Basel Regio 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Sporthalle Heuel, Rümlang. 69 Zuschauer. SR Fellinger/Müller.

 Tore: 22. Keller (Huber) 1:0. 23. Fischer 2:0. 40. Niessner (Kapp) 3:0. 48. Kapp (Keller) 4:0.

Strafen: 1 mal 2 Minuten gegen Hot Chilis Rümlang-Regensdorf. 2 mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio.

Aufstellung: Carmen Mettler (T), Hanna Sägesser (T), Corina Nüesch, Sarai Stöckli (C), Luana Mistri, Stefanie Doppler, Florence Koch, Rahel Bodmer, Noemi Mosimann, Sara Schäfer, Aline Hermann, Lia Cadisch, Gabriela Blank, Nadia Kramer.

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