Den Curlingsspielern aus den Niederlanden unterliefen zwar nur Ungenauigkeiten, also keine gravierenden Fehler, aber die Kanadier nutzten diese Unzulänglichkeiten schonungslos aus und siegten mit 7:2. Ihr Skip B. Gushue gewann damit das Turnier bereits zum dritten Mal. Sein grosses Ziel ist es, sich für die WM der Herren zu qualifizieren, die nächsten April in Basel stattfindet.

B. Gushue gewann den Halbfinal sehr souverän gegen die Schotten (K. Smith). Am Ende lautete das Resultat 8:2 für die Kanadier. Im zweiten Spiel der beiden eher unbekannten Teams stand der Sieger erst nach einem zähen Hin und Her fest. Die jungen Niederländer konnten ihre unglaublich gute Serie fortsetzen.

Das finnische (K. Kiiskinen) Team schob einen zweiten Stein der Gegner besser als ihren eigenen. Etwas glücklich am Ende, aber nicht unverdient gewannen die Niederländer mit 6:5. Somit lautete die interessante Affiche für den Final: junge, unbekümmerte Niederländer gegen die hoch favorisierten Kanadier. 

In den Viertelfinals konnten sich die beiden Schweizer Teams nicht durchsetzen. Team Adelboden (S. Michel) verlor etwas überraschend gegen jungen Niederländer. Y. Schwaller unterlag dem finnischen Team knapp. Die Favoriten aus Kanada bezwangen das dänische Spitzenteam (R. Stjerne) sicher. Die Schotten (K. Smith) rangen in einem extrem spannenden Spiel die leicht favorisierten Norweger nieder.