Regio-Fussball

Die FCB-U21 verabschiedet sich mit einem Unentschieden in die Winterpause

U21 FCB / FCZ: FCB Nr 9 Afimoco Pululu

Heute gehört Afimico Pululu fest zur 1. Mannschaft des FCB. Hier spielte er noch mit der U21 im Junioren-Klassiker gegen den FCZ. (Archivbild)

U21 FCB / FCZ: FCB Nr 9 Afimoco Pululu

Im letzten Promotion-League-Spiel des Jahres trennen sich die U21-Teams des FC Zürich und des FC Basel in Zürich 2:2 unentschieden. Die Basler gaben dabei eine 2:0-Pausenführung aus der Hand.

Es war eine gute erste Halbzeit, welche die U21 des FC Basel im Heerenschürli zeigte. Die Rotblauen überzeugten gegen die Altersgenossen des FC Zürich über weite Strecken und lagen zur Pause nicht unverdient mit 2:0 in Front.

Captain Dejan Zunic hatte nach 19 Minuten aus 20 Metern ins Lattenkreuz getroffen, Landrit Ejupi tat es ihm aus etwas kürzerer Distanz kurz vor dem Seitenwechsel gleich.

Gästetrainer Arjan Peço warnte seine Jungs in der Kabine vor der Reaktion des Heimteams: „Ich wusste, dass der FCZ auf den Anschlusstreffer drängen würde.“ Das taten die Zürcher, die fortan mit zwei echten Spitzen den Druck auf den FCB erhöhten und bereits in der 48. Minute durch Shpetim Sujemani vom Penaltypunkt verkürzen konnten. Vorausgegangen war ein angebliches Foul Konstantinos Dimitrious an Matteo Di Giusto.

FCB-Trainer Peço hadert mit dem Schiedsrichter

„Da war gar nichts! Er hat ihn nicht einmal berührt“, ärgerte sich Peço, der erstmals (!) in seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit einen Schiedsrichter kritisierte. „Er war schlecht und hat die Partie bei jeder kleinsten Berührung unterbrochen“, lautete das Urteil des FCB-U21-Trainers über den kleinlich pfeifenden Maxime Odiet.

Verunsicherte Basler nach dem Anschlusstreffer

Nach dem Anschlusstreffer wirkten die Basler verunsichert, während die Heimelf immer mehr Oberwasser bekam. Ein Stockfehler Orges Bunjakus im Spielaufbau ermöglichte in der 66. Minute Sulejmani schliesslich den 2:2-Ausgleichstreffer. Der FCZ-Stürmer reagierte blitzschnell und bezwang FCB-Goalie Jozef Pukaj aus 25 Metern per Heber.

Zwar hatten die Gäste in der Folge selbst wieder ein paar ordentliche Offensivaktionen, am letztlich gerechten Remis änderte sich aber nichts mehr. „Rückblickend hat uns der erfundene Penalty das Genick gebrochen“, bilanzierte Arjan Peço.

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