Vor zwei Tagen vermeldete der FCB seinen Zuzug. Nun ist auch klar, welche Rolle er bei seinem neuen Verein einnehmen soll. Signori ist die neue Nummer drei in der Torhüter-Hierarchie. Hinter dem unbestrittenen Stammkeeper Tomas Vaclik und Mirko Salvi.

Anfang Saison hatte der FCB auf dieser Position mit Germano Vailati noch einen arrivierten Spieler. Durch seine schwere Schulterverletzung, die er bis heute nicht ganz auskuriert hat, entstand aber eine Lücke. Eine, die Vailati selber kaum je mehr füllen wird. Er wird wohl eher seine Karriere definitiv beenden müssen. An seine Stelle trat interimistisch Gion Fadri Chande aus dem eigenen Nachwuchs. Jetzt aber muss er Signori Platz machen.

Mit Djordje Nikolic hätte der FCB noch einen weiteren Keeper zu Verfügung gehabt. Er wurde zwar im Sommer an Schaffhausen verliehen, längerfristig gesehen plant man beim FCB aber mit ihm. Dass man ihn dennoch nicht für die Rückrunde zurückgeholt hat, hat simple Gründe: Nikolic soll spielen können – auf höchstem Niveau.

Deshalb wurde er, wie gestern publik gemacht wurde, von Schaffhausen nach Thun transferiert. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt für den 20-jährigen Serben. Dort kann er zeigen, dass er in der höchsten Spielklasse bestehen kann. 18 Monate dauert seine Leihe, wobei eine Rückholung von Nikolic zum FCB in jedem Transferfenster möglich ist.

Beim Liga-Konkurrenten der Basler ist Nikolic als neue Nummer 1 vorgesehen. Die Leistungen des bisherigen Thuner Stammkeepers, Francesco Ruberto, waren den Verantwortlichen zu unbeständig.