Zum Abschluss des Tiim Sport-Cups des FC Black Stars 2013 kam es zur Partie zwischen dem Gastgeber und der U21 des FC Basel. Der Zufall des Spielplans wollte es, dass dieses Spiel zur Finalissima wurde, denn bei einem Sieg mit drei Toren Differenz hätten die Black Stars den FCB in der Tabelle noch überflügeln können. Die Mannschaft von Trainer Thomas Häberli musste in dieser Partie mit Albian Ajeti, Michael Weber, Aurélien Chappuis, Musa Araz und Admir Seferagic auf einige Akteure verzichten, welche mit der Junioren-Nationalmannschaft unterwegs waren. Dafür stand mit Erdin Adili der vierfache Torschütze gegen Concordia in der Startformation.

Black Stars mit furiosem Start

Doch es waren die Black Stars, welche für die Musik und Action bei Gluthitze sorgten. Und das Furioso wurde schon nach einer knappen Viertelstunde mit dem Führungstreffer belohnt. Marc Troller fand bei seinem Fallrückzieher im Strafraum genau den Kopf von Teamkollege Ricardo Farinha Silva, der aus kurzer Distanz FCB-Goalie Mirko Salvi keine Abwehrchance liess. Auch in der Folge hatte nur die Tabakovic-Elf Torchancen. Eine solche vergab in der 20. Minute der flinke Franzose Michael Feghoul. Mit einer Finte hatte er den Keeper umspielt und das leere Tor vor sich. Doch seinen zu schwachen Schieber konnte Verteidiger Simon Dünki noch vor der Torlinie wegschlagen. Nach einer weiteren Möglichkeit, Salvi verhinderte mittels Fussabwehr gegen Troller den zweiten Gegentreffer, kam es nach einem Foul an Fegoul zu einem Elfmeter, welchen Seyfettin Kalayci eiskalt im Tor unterbrachte. Nach dem dritten Black Stars Treffer durch Verteidiger Edon Basha war es dann Adili, der seine Farben kurz vor der Pause wieder ins Spiel zurückbrachte. In der zweiten Halbzeit zollten die Akteure der Hitze Tribut und die Aktionen waren nicht mehr zwingend. Aufregung dann aber nochmals vier Minuten vor Schluss, als «Blägg»-Einwechselspieler Cüneyt Eksi nur den Pfosten traf und damit der Pokal erneut an Rot-Blau ging.

Reorganisation steht an

In dem zuvor ausgetragenen Spiel zwischen dem FC Reinach und dem SV Muttenz wollte sich die neu formierte Muttenz-Truppe von Trainer Björn Ulli für die 10:0-Pleite gegen Black Stars rehabilitieren. Doch dies misslang gründlich und es setzte gegen den 2.-Liga-Aufsteiger eine weitere bittere Niederlage (2:8) ab. Turnier- und Sportchef des FC Black Stars, Peter Fae, sah nach zwölf Turniertagen viel Positives, aber auch einige Dinge, welche sich ändern werden: «Die Zuschauer freuten sich in den zehn Spielen über sehr viele Tore und attraktiven Fussball. Trotzdem werden wir das Turnier reorganisieren. Im nächsten Jahr gibt es zwei Turniere mit dem gleichen Modus wie heuer. Eines für 1.-Liga-Teams und eines für die 2.-Liga-Interregional mit jeweils fünf Mannschaften. Ausserdem wird eine Woche später gespielt, sodass bei den Vereinen weniger Ferienabwesende sein werden.»