Die Verunsicherung bei den SPL-Handballerinnen von Basel Regio ist gross. Trainer Thomas Mathys musste vor gut einer Woche seinen Posten dem Gespann Alexander Ernst und Jürg Huber überlassen und auch die sportliche Situation ist alles andere als vorteilhaft. Nach drei Niederlagen in Folge rutschten die Baslerinnen auf einen Abstiegsplatz ab. Gegen das Tabellenschlusslicht GC Amicitia standen sie nun unter Zugzwang.

Führung zur Pause

Nach 20 Minuten durchlief das Heimteam eine Schwächephase und gewährte den Zürcherinnen einen Zwei-Tore-Vorsprung. Bis zur Pause konnte Basel das intensive Spiel drehen und mit 13:12 in Führung gehen. In der zweiten Hälfte liessen die Baslerinnen nichts mehr anbrennen und schickten die Zürcherinnen mit 27:22 nach Hause. Damit schliessen sie zum TV Uster auf. «Wir haben Dinge, die wir im Training geübt haben, umgesetzt. Die Mädels waren top motiviert und haben Willen und Kampfgeist gezeigt», freut sich Basel-Regio-Trainer Alexander Ernst. Doch obwohl sein Team gewonnen hat, ist er mit der dessen Leistung nicht ganz zufrieden: «In der Abwehr haben wir noch Abstimmungsprobleme.»

Wegweisende Wochen

Erst eine Woche ist das neue Trainer-Duo im Amt. Eine Handschrift könne man in einer so kurzen Zeit noch nicht erkennen, betont Ernst. Auf die Mannschaft hatte dieser Wechsel keinen grossen Einfluss. «Die Stimmung ist sehr gut. Klar gibt es die eine oder andere Träne, wenn Spielerinnen nicht spielen, aber alle werden ihre Chance erhalten», fügt er an. Auch für den stellvertretenden Captain Seraina Hochstrasser – Stephanie Mathys fällt weiterhin verletzungsbedingt aus – ist der Wechsel keine grosse Umstellung: «Ich denke, dass es keine Rolle spielt, wer an der Seitenlinie steht. Wichtig ist, dass wir als Team zusammenfinden und Spass haben.»

Noch vier Spiele stehen aus. In den nächsten zwei Begegnungen spielen die Basler Frauen gegen Uster und GC Amicitia. Dort müssen zwingen Punkte her, wollen sie sich den Ligaerhalt sichern.