Damit der Schweizer Grand Prix der FMX Weltmeisterschaft stattfinden kann, ist im Vorfeld eine logistische Meisterleistung von Nöten. So machen sich bereits eine Woche zuvor ein Sattelauflieger aus Österreich mit zwei FMX Landerampen, sowie zwei Sattelauflieger aus Deutschland mit FMX Absprungrampen, 13 FMX Motorrädern und dem „Fahrerlager“ auf den Weg nach Basel. Zwei weitere Sattelauflieger kommen mit Licht- und Tontechnik angereist.

Um mit dem Aufbau des Tracks in der St. Jakobshalle beginnen zu können, müssen erst einmal drei Sattelauflieger die 2.000 Quadratmeter Bodenabdeck-Platten liefern. Sowie diese verlegt sind, können die Absprung- und Landerampen gestellt werden.

Für den Lehmboden liefert die Firma Meyer-Spinnler aus Muttenz 500 Kubikmeter Erde an, mit der der „Dirttrack“ gebaut werden kann. Mit sechs Baumaschinen, wie einem großen Radlader, kleinen Radlader, Kettenbagger, Kompaktlader auf Kette, Walze und Teleskopstapler wird der Lehm in der Halle verteilt und bearbeitet. Auch auf die Landerampen wird zum Schutz der Fahrer eine 40 cm dicke Lehmschicht aufgetragen.

Night of the Jumps: am 27. Januar in Basel

Night of the Jumps: am 27. Januar in Basel

Außerdem liefert ein weiterer LKW ein Gerüstsystem, mit dem eine Startrampe in die Tribüne herein gebaut wird. So nah wie in Basel sind die Zuschauer auf der ganzen WM-Tour den Fahrern beim Start nicht.

Mit ca. 80 Personen wird der WM-Parcours innerhalb von 24 Stunden gebaut und in ca. der Hälfte der Zeit wieder abgebaut.

10 WM-Fahrer gehen bei der NIGHT of the JUMPs in Basel an den Start. Pat Bowden aus Brisbane hat die weiteste Anreise. Er legt über 16.000 Kilometer zurück, um beim WM-Auftakt mit dabei zu sein.

Seit nunmehr schon 12 Jahren ist die extremste Freestyle Motocross Sportserie der Welt Nährstoff für Adrenalinjunkies und Motorsport-Fans in Basel. Über 120.000 Fans haben die NIGHT of the JUMPs in Basel schon gesehen. Am 27. Januar 2018 kommen die besten Freestyle Motocross Sportlern der Welt erneut in die St. Jakobshalle!