Rollhockey

Die Luft wird für den RHC Basel dünner

Pech und Selbstverschulden gehen aktuell bei den Baslern Hand in Hand.

Pech und Selbstverschulden gehen aktuell bei den Baslern Hand in Hand.

Für die Basler gab es am Samstag die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen. Die Mannschaft ist in einem Loch, unterlag dem Genève RHC auswärts mit 3:7 und ist auf Rang 4 abgerutscht.

Das Spiel in Genf war der bisherige negative Höhepunkt der kleinen Basler Krise. Nie fanden die Gäste in ein Spiel, welches eigentlich nur vor sich hin plätscherte und nicht mit viel Tempo ausgetragen wurde. Und Pech kam auch dazu. Torhüter Patrick Mühlheim brach der Schläger, just in diesem Moment wurde er von Luis Coelho zum frühen 0:1-Rückstand bezwungen. Wenig später landete ein Schuss aus rund 30 Metern unglücklich hinter der Linie. Zwei Tore, welche die aktuelle Basler Situation auf den Punkt bringen: Pech und Selbstverschulden gehen Hand in Hand.

Defensiv ungenügend

Wie schwach die Basler verteidigten, zeigte der dritte Gegentreffer. Noch in der Pause warnte Spielertrainer Tobias Mohr vor den Spielern, die hinter dem Tor hervorkamen. Es dauerte nur zwei Minuten, dann war Jonathan Waridel am zweiten Pfosten auftauchend zum 3:0 erfolgreich. Dass danach Gegenstösse und Weitschüsse für weitere Gegentore sorgten, überraschte nicht mehr. Immerhin gab Rot-Blau nie auf und kam in der Schlussphase zu Ehrentoren. Beinahe wäre es noch spannend geworden, doch die Unparteiischen sahen nicht, wie der direkte Freistoss von Alberto Garcia ins Tor ging und wieder raussprang. Es wäre das 4:6 gewesen. Stattdessen hiess es wenig später auf der Gegenseite 3:7.

Durch die klare Auswärtsniederlage ist der RHC Basel bei einem Spiel weniger vom Genève RHC in der Tabelle überholt und auf Rang 4 verdrängt worden. Bis zum Ende der Qualifikation bleiben nun noch drei Spiele, Rang 3 ist weiterhin möglich.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1