Squash
Die mutigen Liestalerinnen legen sich mit der UBS Zürich an

Am kommenden Wochenende will die Interclub-Equipe der Carnivals den Schweizer Meistertitel holen. Zunächst wartet ein Kontrahent mit einem grossen Namen auf sie.

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Sara Guebey (im Vordergrund) ist vor den Playoffs im Urlaub.

Sara Guebey (im Vordergrund) ist vor den Playoffs im Urlaub.

Martin Toengi

Nach dem zweiten Platz in der Meisterschaft hat sich das Team um Spielertrainerin Bea Walser für die Playoffs viel vorgenommen. «Wir wollen den Titel gewinnen», stellt Walser klar, «ich bin zuversichtlich.» Im Halbfinal geht es gegen die Mannschaft von UBS Zürich, die in der Qualifikation direkt hinter den Carnivals den dritten Platz belegten. «Wir haben erst gerade in der Meisterschaft gegen Zürich gespielt und 2:1 gewonnen. Das gibt uns natürlich ein gutes Gefühl und stimmt uns positiv», antwortet Walser auf die Frage nach der Ausgangslage.

Der Modus besagt, dass der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten antreten muss. Innerhalb dieser Paarungen werden dann die Spielerinnen der Reihe nach, gemäss der Setzliste, sich die Bälle um die Ohren schlagen. Das Team, das zuerst zwei Partien gewinnt, zieht in den Final ein.

Mit der Mischung aus Erfahrung und Jugend will Walser, die selbst nur als Ersatzspielerin anreisen wird, zum Erfolg kommen. Die erst 14-jährige Céline Walser, die Tochter der Trainerin, und die 17-jährige Nadia Pfister bilden zusammen den jugendlichen Part dieses Trios. Mit der Teilnahme von Sara Guebey kommt die Routine ins Spiel. Sie belegt in der nationalen Rangliste den zweiten Platz.

Guebey reist aus den Ferien an

Die 28-Jährige wählte eine etwas andere Wettkampfsvorbereitung als die anderen beiden. Während Walser und Pfister in der heimischen Halle trainieren, wird Guebey erst am Freitag aus ihren Ferien zurückkehren. «Hoffentlich hat sie sich in den Ferien nicht nur erholt, sondern auch ein bisschen trainiert», sagt Bea Walser augenzwinkernd.

Wer dachte, dass nach der Meisterschaftentscheidung Schluss sei mit dem Squash spielen, liegt falsch. Praktisch zehn Monate im Jahr werden Turniere gespielt. Von Mitte September bis im Juli. «Vor der Saison müssen wir abwägen, was für uns Priorität hat. Denn man kann nicht die ganze Zeit konstant auf hohem Niveau spielen», erklärt Bea Walser. Nach den Playoffs stehen noch die Schweizer Meisterschaften und internationale Turniere auf dem Programm. Für Céline Walser geht es ausserdem an die U15-Europameisterschaft. Doch zunächst ist der Fokus auf die Playoffs gerichtet – die haben aktuell Priorität.