Einzelkritik
Die Noten zum Sieg bei GC: Ein Stürmer ist ungenügend, ein Verteidiger der Beste

Der FC Basel kann im Letzigrund gegen die Grasshoppers einen überzeugenden 2:0-Sieg feiern. In der Einzelkritik bekommen nicht die Torschützen Elyounoussi oder Steffen die Bestnote, sondern ein Innenverteidiger.

Céline Feller
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Dimitri Oberlin bekommt in der Einzelkritik nur eine 3.5

Dimitri Oberlin bekommt in der Einzelkritik nur eine 3.5

Keystone
Tomás Vaclík: 4.5 Zwei Mal wird es gefährlich für ihn. Beide Male als er etwas stürmisch aus seinem Tor kommt. Am Ende hält er aber die Null sicher fest.
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Michael Lang: 5 Wenig fehlt in der 13., als er den Ball an den Pfosten setzt. Auch wenn er eine weitere Chance vergibt, liefert er insgesamt ein gutes Spiel.
Marek Suchy: 5 Am Freitag wünschte er sich, doch noch ein Tor machen zu können in dieser Hinrunde. Geklappt es nur ganz knapp nicht. Defensiv fehlerfrei.
Manuel Akanji: 5.5 Seine in Stilsicherheit und Timing nicht zu überbietende Grätsche in der 43. steht symbolisch für seine Form. An ihm gibt es kein Vorbeikommen.
Raoul Petretta: 4.5 Defensiv kaum gefordert. Dennoch setzt er offensiv wenig Akzente und lässt beim einzigen Abschluss die entscheidende Power vermissen.
Taulant Xhaka: 4.5 Immer wieder fordert er den Ball zwischen den Linien, hat aber trotzdem weniger Zugriff als auch schon. Einer der bescheideneren Auftritte.
Luca Zuffi: 5 Seine Standards sind in der Super League schlicht herausragend und wie immer ein zuverlässiger Wert. Dirigiert und diktiert das Spiel.
Renato Steffen: 5 Bis zu seinem Tor zum 2:0 blass. Danach dreht er auf. Gar so sehr, dass er überdreht und sich eine hitzige Auseinandersetzung mit Qollaku liefert.
Mohamed Elyounoussi: 5 Er erzielt das 1:0 in der 25.. Und trotzdem bleibt von ihm in diesem Spiel einmal mehr haften, dass er zahlreiche weitere Chancen verschenkt.
Dimitri Oberlin: 3.5 Ein einziges Mal lässt er aufblitzen, was er kann. Sonst bleibt er diesen Beweis schuldig, verliert zu viele Bälle und wirkt ab und an etwas wirr.
Albian Ajeti: 4 Als Torschütze kann er sich nicht eintragen lassen. Dafür ist er zu wenig kaltschnäuzig. Schön dafür der Doppelpass mit Steffen vor dem 2:0.
Kevin Bua: 4 Ersetzt in der 63. Oberlin und kommt somit zum ersten Ligaeinsatz seit dem 18. 11.. Vergibt eine riesige Chance und ist ansonsten harmlos.
Geoffroy Serey Dié: – Er kommt in der 81. Minute für Steffen ins Spiel, der gefährdet ist, Rot zu sehen. Der Ivorer ist zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.
Ricky van Wolfswinkel: – In der 85. kommt er für Ajeti ins Spiel und feiert somit nach 81 Tagen und nach überstandenem Fussbruch sein ersehntes Comeback.

Tomás Vaclík: 4.5 Zwei Mal wird es gefährlich für ihn. Beide Male als er etwas stürmisch aus seinem Tor kommt. Am Ende hält er aber die Null sicher fest.

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