EGK-OL-Weltcup

Die OL-Weltelite besucht das Laufental: Am EGK-OL-Weltcup werden fleissig Weltcuppunkte gesammelt

Bei den Männern ist Daniel Hubmann der bestklassierte Schweizer. Vor dem Heimpublikum will er überzeugen - und sich wichtige Weltcuppunkte sichern.

Die OL-Welteltite trifft sich am kommenden Wochenende im Baselbiet: Beim EGK-OL-Weltcup in Laufen trifft sich die Weltelite zu drei Wettkämpfen. Vom 27. bis 29. September 2019 werden Weltcuppunkte über die Mittel- und Sprintdistanz sowie im Knockout-Sprint vergeben.

Das Städtchen von Laufen wird ab Freitag zum OL-Mekka. Vom 27. bis 29. September kommen die weltbesten Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufer in den Kanton Baselland, um beim EGK OL-Weltcup gegeneinander anzutreten. Es ist bereits das zweite Mal nach 2014, dass die OL-Weltcupläufe im Baselbiet stattfinden. Damals wurde der Weltcupfinal in Liestal ausgetragen.

Nun trifft sich die OL-Weltelite nicht im Kantonshauptort, sondern am westlichen Ende des Kantons. Dass die Weltcupläufe in Laufen stattfinden, ist dabei kein Zufall: Die Gesundheitskasse EGK, die Presenting Partnerin des OL-Weltcups in der Schweiz, hat ihren Hauptsitz in Laufen und feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.

So soll der EGK OL-Weltcup in diesem Jahr zu einem richtigen Volksfest werden. Der Amtshausplatz verwandelt sich dabei bereits ab Freitag zu einer Festmeile. Am Abend findet dort nicht nur die Rangverkündigung des Weltcuplaus über die Mitteldistanz statt, sondern auch ein Konzert des Laufener-Sängers Piero Esteroire, landesweit bekannt seit der Castingshow Music Star im Jahr 2004.

Schweizer OL-Stars auf Weltcuppunkte-Jagd

Ab Samstag wird der Amtshausplatz dann auch von den Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufern während ihres Wettkampfes in Beschlag genommen. So bildet der Platz am Rande der Laufener Altstadt bei den Finalläufen des Knockout-Sprints die Zielarena.

Genauso am Sonntag, wenn die Schweizer OL-Stars wie Daniel Hubmann, Matthias Kyburz, Elena Roos, Simona Aebersold und Co. in einem Sprint-Wettkampf das dritte Mal innert drei Tagen auf Weltcuppunkte-Jagd gehen.

Apropos Schweizer Aushängeschilder: Diese wollen bei den Heimrennen sicherlich um Spitzenplatzierungen auf dem Podest mitlaufen wollen. Nach den Weltcupläufen in Finnland im Frühsommer und den Weltcupwertungen anlässlich der Weltmeisterschaften in Norwegen, ist der EGK OL-Weltcup in Laufen die dritte Station der diesjährigen Weltcupsaison, noch bevor einen Monat später die Finalläufe in China ausgetragen werden.

Zuhause in der Favoritenrolle

Nach den bisher vier gewerteten Weltcupläufen befinden sich die Schweizer Spitzenorientierungsläuferinnen und -orientierungsläufer noch abseits der Podestplätze im Weltcup-Gesamtranking. Aus Schweizer Sicht am besten klassiert, ist derzeit die dreifache WM-Medaillengewinnerin Simona Aebersold. Die Seeländerin befindet sich an vierter Position in Lauerstellung, um die Weltcupsaison am Ende auf dem Podest abschliessen zu können.

Der Rückstand auf die in der Schweiz wohnhafte Russin Natalia Gemperle, welche an dritter Stelle liegt, beträgt lediglich 19 Punkte. Unangefochten an der Spitze des Klassements bei den Frauen liegt die Schwedin Tove Alexandersson, die in dieser Saison bei allen Rennen die volle Punktzahl auf ihr Konto verbuchen durfte. Auf Rang 2 liegt die Finnin Marika Teini.

Bei den Männern ist Daniel Hubmann der bestklassierte Schweizer. Der Gewinner von WM-Bronze über die Langdistanz liegt zurzeit an fünfter Position. Hubmann hat dabei bereits 138 Punkte Rückstand auf den Schweden Gustav Bergman, der das Klassement anführt.

Alles geben, um im Klassement nach vorne zu stossen

An zweiter Stelle liegt Olav Lundanes, der dank seinen zwei WM-Titeln im Weltcup-Klassement an Boden gutmachen konnte. Den letzten Podestplatz im Gesamtklassement belegt derweil der Franzose Frederic Tranchand.

Nach den skandinavischen Weltcupserien werden die Schweizerinnen und Schweizer zuhause nun alles geben, um im Klassement nach vorne zu stossen – mit Unterstützung des Publikums. Dank einer Live-Fernsehproduktion können die Zuschauer vor Ort das Wettkampfgeschehen auf dem Grossbildschirm verfolgen.

Für Daheimgebliebene überträgt das Schweizer Fernsehen SRF alle drei Wettkämpfe zudem live in die Stuben der OL-Begeisterten. Und wer am OL-Weltcupwochenende selbst auf Postenjagd gehen möchte, hat die Möglichkeit in Laufen an zwei nationalen OL teilzunehmen. Am Samstag findet auf der Karte «Brislachallmet-Lenen» ein Langdistanzlauf statt, am Sonntag auf der Karte «Stürmenchopf-Chienberg» ein Mitteldistanzlauf.

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