In einer ersten Feuerprobe können sich die Leimentalerinnen gegen Yellow Winterthur II trotz Höhen und Tiefen zwei weitere Punkte auf ihr Konto schreiben lassen. Nach dem klaren Cup-Aus gegen GC Amicitia Zürich (SPL2) mit 20:42 sah sich nun die HSG dem nächsten Zürcher Team gegenübergestellt.

Yellow Winterthur II rangierte am Ende der letzten Saison auf dem vierten Platz mit nur drei Punkten Abstand auf das zweitplatzierte Team. Das Team sah der Partie gegen die letztjährigen Favoritinnen mit einer gesunden Portion Respekt, aber auch Zuversicht entgegen. Das Spiel verlief zu Beginn ausgeglichen.

Trotz einer frühen Manndeckung auf eine hervorragend aufspielende Livia Fricker (10 Tore) konnten sich die Leimentalerinnen mit einer guten Mischung aus Tempospiel und Geduld bis fünf Minuten vor Halbzeitpfiff einen 6-Tore-Vorsprung erarbeiten. Das Heimteam sah sich allerdings noch lange nicht geschlagen. Souverän verwandelte es die sich plötzlich anhäufenden technischen Fehler des Gastteams in Tore um und kehrte den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff gar in ein Unentschieden.

Wirkung der Pausenansprache hielt nicht lange an

Nach einem Machtwort in der Pause von Zbinden hiess es nun wieder das eigentlich bereits gefundene Rezept zum Sieg während nunmehr 30 Minuten konsequent anzuwenden. Die Baselbieterinnen fanden schnell wieder Tritt und verschafften sich innert zehn Minuten erneut ein Polster von sechs Toren.

Doch wie bereits in der ersten Halbzeit zeigte das Heimteam auch in der zweiten Hälfte Kampfgeist bis zum Abpfiff. Mit einer Doppelmanndeckung gelang es den Zürcherinnen nochmals, auf zwei Tore an die Leimentalerinnen heranzukommen. Die Gäste aus Basel bewiesen jedoch auch in der Schlussphase, dass die Mischung aus Geduld und Tempohandball das richtige Rezept war und gewannen das Spiel verdient, wenn auch etwas knapp, mit 31:33.

Das nächste Spiel trägt die HSG Leimental am Sonntag, 19. Oktober 2014, in Oberwil (Thomasgarten) um 14.30 Uhr gegen das aus Luzern anreisende Handball Emmen aus.

Yellow Winterthur II – HSG Leimental 31:33 (17:17)

Winterthur Eulach. – SR: Haase/Langnickel. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 3-mal 2 Minuten gegen Leimental.

Winterthur II: Eigenmann/Frei; Amstutz (5), Cho Min-Jae, Gwerder (2), Häne (1), Heredia (5/3), Herzog (5/1), Lange (1), Ohme (9), Portmann (2), Schmid (1), Sieber, Spieler.

Leimental: Hiestand/Steiner; Andrey, Czerwenka (2), Fricker (10), Herrera (2), Krieger (9), Lorenz (3/1), Reinders, Reitnauer, Rickenbacher (3), Scherb (4).

Bemerkungen: Leimental ohne Dannmeyer, Jung, Lüthi, Oberholzer und Schönbörner.