Nicht im Einsatz war der SV Muttenz, der auf Rang 13 überwintert. Die Rotschwarzen haben die meisten Niederlagen (10) und Gegentore (37) aller Teams kassiert. Dennoch sagt Atilla Sahin: „Angesichts der Umstände bin ich nicht unzufrieden."

Bei den besagten Umständen handelt es sich um die Tatsache, dass der SVM-Trainer während der Vorbereitung drei Wochen lang nur mit der Hälfte des Kaders arbeiten konnte. Die Folgen waren Verletzungen und ungenügende Fitnessstände bei diversen Spielern, die vor allem die Abwehr schwer trafen. „Wir haben nur zweimal in der gleichen Abwehrformation gespielt", so Sahin.

Mehr Freude an der Offensive

Mehr Freude hatte der Trainer an seiner Offensive, die nach dem Rücktritt Ivano Biancavillas 23 Tore schoss. Nicht nur deshalb blickt er optimistisch nach vorne: „In der Vorrunde waren wir nur zweimal das schlechtere Team. Das zeigt, dass Potential vorhanden ist."

Im Tabellenmittelfeld (Rang 9) überwintert derweil der SC Dornach. Das Team des neuen Trainers Sebastiano Nigro hat sich nach harzigem Saisonstart gesteigert und für so manches Ausrufezeichen gesorgt. Gegen das Spitzenquartett holten die Solothurner sogar acht Punkte. „Das liegt daran, dass uns spielstarke Mannschaften liegen", erklärt Nigro, der mit der Vorrunde „sehr, sehr zufrieden" ist.

«Puncto Cleverness verbessern»

Genügsam ist der SCD-Trainer allerdings nicht und strebt weitere Fortschritte an. „Die Mannschaft muss weiter wachsen. Vor allem in der Defensive und in puncto Cleverness können wir uns noch verbessern", sagt Nigro. Auch tabellarisch soll es vorwärts gehen. „Am Ende soll es ein Platz zwischen 5 und 7 sein. Dort gehören wir vom Leistungsvermögen her auch hin!"

Was Dornach anstrebt, belegt der FC Basel U21 zur Zeit - Rang 6. Zufrieden ist man im rotblauen Lager damit aber nicht. „Ungenügend", bringt es Carlos Bernegger auf den Punkt. Der Trainer nennt die vielen Nationalmannschaftstermine und die Teilnahme an der „NextGen Series" als mögliche Gründe, will sie aber nicht als Ausreden gelten lassen. Zwar haben die U21-Teams von GC (Rang 7) und dem FCZ (Rang 5) mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, „und dennoch kann diese Klassierung nicht der Anspruch des FC Basel sein", so Bernegger.

«Mannschaft hat Lehrgeld bezahlt»

„Die junge Mannschaft hat Lehrgeld bezahlt", fasst der FCB-Trainer die Hinrunde zusammen. Die wichtigen Erfahrungen sollen den Spielern nun helfen, im Frühjahr ein paar Plätze nach oben zu klettern.

Bestes regionales Team sind die Old Boys. „Wir wollten vorne mitspielen und sind mit drei Punkten Rückstand auf die Spitze im Soll", sagt Massimo Ceccaroni. Der Trainer des Tabellendritten erwähnt aber auch, „dass wir drei Punkte mehr haben müssten". Wegen Verletzungen diverser Leistungsträger war Ceccaroni immer wieder zu unbeabsichtigten Wechseln gezwungen. „Wir haben zwar gute Junge, doch sie entwickeln sich dann am besten, wenn gestandene Spieler neben ihnen ihre Leistung bringen," erklärt der OB-Trainer.

Steigerungspotential vorhanden

Ceccaroni sieht noch Steigerungspotential in seiner Truppe und glaubt, in der Rückrunde den Abstand nach oben verkürzen zu können. „Die Mannschaft hat einen guten Charakter. Sie muss einfach weiter an sich arbeiten - und das wird sie auch."