Verleihung

Die Regionalsport- Oscars: And the winners are...

Alles hat ein Ende, auch das Sportjahr 2013. Höchste Zeit, die regionalen Heldinnen und Helden zu küren. Die Regionalsport-Redaktion der bz hat die regionalen Sportler erkoren, die 2013 für Aufsehen sorgten.

Das frühe Aus an den Olympischen Spielen in London 2012 nagte noch lange an Max Heinzer. Doch der Innerschweizer in Diensten der Fechtgesellschaft Basel zog die nötigen Lehren - und trumpfte in diesem Jahr gross auf. Am Grand Prix in Bern schaffte er als erster Fechter überhaupt den Titel-Hattrick mit drei Siegen in drei Jahren. Mit nunmehr sechs Weltcup-Erfolgen - allein drei davon holte er in diesem Jahr - zog Heinzer an Marcel Fischer, dem Olympiasieger von 2004, vorbei und wurde damit zum erfolgreichsten Weltcup-Fechter der Schweiz. Auch im Team lief in diesem Jahr alles nach Plan. An der EM in Zagreb holten sich die Schweizer die Goldmedaille. In der Weltrangliste ist der Vollprofi aus Immensee an dritter Stelle gesetzt.

Leistung des Jahres: Max Heinzer (26, FG Basel)

Das frühe Aus an den Olympischen Spielen in London 2012 nagte noch lange an Max Heinzer. Doch der Innerschweizer in Diensten der Fechtgesellschaft Basel zog die nötigen Lehren - und trumpfte in diesem Jahr gross auf. Am Grand Prix in Bern schaffte er als erster Fechter überhaupt den Titel-Hattrick mit drei Siegen in drei Jahren. Mit nunmehr sechs Weltcup-Erfolgen - allein drei davon holte er in diesem Jahr - zog Heinzer an Marcel Fischer, dem Olympiasieger von 2004, vorbei und wurde damit zum erfolgreichsten Weltcup-Fechter der Schweiz. Auch im Team lief in diesem Jahr alles nach Plan. An der EM in Zagreb holten sich die Schweizer die Goldmedaille. In der Weltrangliste ist der Vollprofi aus Immensee an dritter Stelle gesetzt.

Im Mai 2012 nahm Schär in der Challenge League noch Lugano-Angreifer Armando Sadiku in die Mangel, im August 2013 schirmte er im Länderspiel den brasilianischen Megastar Neymar ab. In nur 15 Monaten erlebte der St. Galler einen Aufstieg, welcher in der Schweiz seinesgleichen sucht. Stammspieler, Schweizer Meister und Nati-Torschütze. Der Innenverteidiger blieb stets bescheiden, bringt auch heute noch den ehemaligen Kollegen bei einer Wiler Bank das Znüni vorbei. «Er ist halt ein guter Typ», heisst es. Auch FCB-Trainer Murat Yakin lobt seinen Schützling: «Fabian ist aus der Verteidigung nicht mehr wegzudenken.» Nach den Leistungen in der Europa und Champions League und drei Toren in fünf Länderspielen hat sich Schär längst über die Landesgrenze hinaus einen Namen gemacht.

Aufsteiger des Jahres: Fabian Schär. (22, FC Basel)

Im Mai 2012 nahm Schär in der Challenge League noch Lugano-Angreifer Armando Sadiku in die Mangel, im August 2013 schirmte er im Länderspiel den brasilianischen Megastar Neymar ab. In nur 15 Monaten erlebte der St. Galler einen Aufstieg, welcher in der Schweiz seinesgleichen sucht. Stammspieler, Schweizer Meister und Nati-Torschütze. Der Innenverteidiger blieb stets bescheiden, bringt auch heute noch den ehemaligen Kollegen bei einer Wiler Bank das Znüni vorbei. «Er ist halt ein guter Typ», heisst es. Auch FCB-Trainer Murat Yakin lobt seinen Schützling: «Fabian ist aus der Verteidigung nicht mehr wegzudenken.» Nach den Leistungen in der Europa und Champions League und drei Toren in fünf Länderspielen hat sich Schär längst über die Landesgrenze hinaus einen Namen gemacht.

Die Führungs-Crew der Basel Sharks liess sich diesmal Zeit bei der Verpflichtung von neuen Ausländern. Nach den mehr schlechten als rechten Erfahrungen mit den Kanada-Oldies Jamie Wright und Jonathan Roy reiste der Staff eigens nach Zagreb, um sich vor Ort von den Qualitäten des Duos Kyle Greentree (30) und Brandon Buck (25) zu überzeugen. Was die Fans nun in der St.-Jakob-Arena von den «Imports» geboten bekommen, ist kanadisches Entertainment pur: Bereits 73 Skorer-Punkte haben die Neuzugänge gesammelt und stellen hinter den Langenthaler Routiniers Brent Kelly/Jeff Campbell die produktivste Offensive der Liga. Die Sharks freuts: Mit 40 Punkten aus 28 Spielen ist man auf klarem Playoff-Kurs.

Entertainer des Jahres: Kyle Greentree (l.) und Brandon Buck (EHC Basel Sharks)

Die Führungs-Crew der Basel Sharks liess sich diesmal Zeit bei der Verpflichtung von neuen Ausländern. Nach den mehr schlechten als rechten Erfahrungen mit den Kanada-Oldies Jamie Wright und Jonathan Roy reiste der Staff eigens nach Zagreb, um sich vor Ort von den Qualitäten des Duos Kyle Greentree (30) und Brandon Buck (25) zu überzeugen. Was die Fans nun in der St.-Jakob-Arena von den «Imports» geboten bekommen, ist kanadisches Entertainment pur: Bereits 73 Skorer-Punkte haben die Neuzugänge gesammelt und stellen hinter den Langenthaler Routiniers Brent Kelly/Jeff Campbell die produktivste Offensive der Liga. Die Sharks freuts: Mit 40 Punkten aus 28 Spielen ist man auf klarem Playoff-Kurs.

Der Start in die Saison begann für den Sprinter Alex Wilson denkbar schlecht. Achillessehnen-Probleme und vier Zahn-Infekte verzögerten seinen persönlichen Saisonstart. Ein Novum, denn der gebürtige Jamaikaner blieb bis dahin von gröberen Verletzungen verschont. Aber der Old-Boys-Athlet gab nie auf und hielt an seinen Saisonzielen fest. Für die grösste Überraschung sorgte der 200-Meter-Spezialist an den Schweizer Meisterschaften Anfang Juli in Bulle. Über 100 Meter unterbot er Dave Dollés Schweizer Rekord von 1995 um vier Hundertstel auf 10,12 Sekunden. In Europas Bestenliste schaffte er damit den Sprung auf Position 13. Als Krönung wurde Wilson zum Schweizer Athleten des Jahres 2013 gewählt und stach bei der Wahl sogar Marathon-Legende Viktor Röthlin aus.

Comeback des Jahres: Alex Wilson (23, Basel)

Der Start in die Saison begann für den Sprinter Alex Wilson denkbar schlecht. Achillessehnen-Probleme und vier Zahn-Infekte verzögerten seinen persönlichen Saisonstart. Ein Novum, denn der gebürtige Jamaikaner blieb bis dahin von gröberen Verletzungen verschont. Aber der Old-Boys-Athlet gab nie auf und hielt an seinen Saisonzielen fest. Für die grösste Überraschung sorgte der 200-Meter-Spezialist an den Schweizer Meisterschaften Anfang Juli in Bulle. Über 100 Meter unterbot er Dave Dollés Schweizer Rekord von 1995 um vier Hundertstel auf 10,12 Sekunden. In Europas Bestenliste schaffte er damit den Sprung auf Position 13. Als Krönung wurde Wilson zum Schweizer Athleten des Jahres 2013 gewählt und stach bei der Wahl sogar Marathon-Legende Viktor Röthlin aus.

Vollgas hatte Raúl Bobadilla beim Wechsel nach Basel im Januar versprochen. Im Juli löste er dann sein Versprechen ein: Mit 111 km/h raste der Argentinier innerorts durch das 1000-Seelen-Dörfchen Seewen. Führerschein weg, Vertrauen vom Trainer weg. Die Raser-Geschichte war letztlich die einzige Aktion, mit welcher der Stürmer für Schlagzeilen sorgte. Denn auf dem Platz lief wenig zusammen. Nach einem Aussenbandanriss fand der Winter-Zuzug von YB am Rheinknie nie den richtigen Tritt. In 13 Meisterschaftsspielen buchte der Südamerikaner nur zwei Tore. Mittlerweile zog Bobadilla weiter in die Bundesliga nach Augsburg. Auch dort hat er Vollgas versprochen.

Kurzfilm des Jahres: Raúl Bobadilla (26, Augsburg)

Vollgas hatte Raúl Bobadilla beim Wechsel nach Basel im Januar versprochen. Im Juli löste er dann sein Versprechen ein: Mit 111 km/h raste der Argentinier innerorts durch das 1000-Seelen-Dörfchen Seewen. Führerschein weg, Vertrauen vom Trainer weg. Die Raser-Geschichte war letztlich die einzige Aktion, mit welcher der Stürmer für Schlagzeilen sorgte. Denn auf dem Platz lief wenig zusammen. Nach einem Aussenbandanriss fand der Winter-Zuzug von YB am Rheinknie nie den richtigen Tritt. In 13 Meisterschaftsspielen buchte der Südamerikaner nur zwei Tore. Mittlerweile zog Bobadilla weiter in die Bundesliga nach Augsburg. Auch dort hat er Vollgas versprochen.

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