EHC Basel

Die Sharks finden mit einem 6:2-Sieg aus dem Tief

Doppeltorschütze Arnold (r) jubelt mit Snell und Roy. Roman Aeschbach

Doppeltorschütze Arnold (r) jubelt mit Snell und Roy. Roman Aeschbach

Nach sechs Niederlagen in Folge haben die EHC Basel Sharks den Schlüssel zum Siegen wieder gefunden. Sie gewannen das gestrige Heimspiel gegen Red Ice Martigny 6:2. Über dem Duell hing der Hauch eines Krisengipfels.

Beide Mannschaften überzeugten zum Saisonstart; fielen dann aber ab. Red Ice war lange sogar Tabellenführer. Zuletzt indessen bekam der Aufsteiger die Kurve nicht mehr. Auch die Basler hatte jüngst eine Niederlagenserie geplagt. Nachdem Patric Hörnqvist Martigny verlassen hatte, fand man mit Chris Kelly zwar einen neuen NHL-Stürmer; doch fehlte gestern noch die Arbeitsbewilligung.

Schäublin und Scheidegger zurück

Bessere Neuigkeiten gab es bei den Baslern. Die beiden Verteidiger Olivier Schäublin und Kim Scheidegger kehrten nach ihren Verletzungspausen zurück und verliehen der Abwehr Stabilität. Für den Trainer Dany Gelinas eröffneten sich so neue Optionen. Der seit August in die Abwehr verbannte Kanadier Jamie Wright kehrte in den Sturm zurück und führte die Linie mit Captain Stefan Voegele und Jewgeni Schirjajew an. Erfolg brachten die Umstellungen zu Beginn nicht. Nach fünf Minuten hiess es «Goooaaal» - freilich vom Radiomoderator des Gastclubs.

Ryan MacMurchy hatte das erste Powerplay zum Führungstreffer der Walliser genutzt. Die Basler versuchten fortan das Spiel in die Hand zu nehmen und eine Minute vor dem Pausenpfiff war Marvin Frunz, ebenfalls in Überzahl, für den Ausgleich besorgt.

Am Sonntag ist «Hockey Day»

Das Mitteldrittel gehörte ganz den Gastgebern, obwohl sie früh in eine Unterzahlsituation gerieten. Doch Roy entwischte und bediente im Konter auf der anderen Seite den freistehenden Eric Arnold, der den Querpass zum Führungstreffer verwertete. Zehn Minuten später erzielte er seinen zweiten Treffer als die Basler sich im gegnerischen Drittel festsetzen konnten und Arnold einen Abpraller verwertete. Insirenepfiff setzten die Basler mit einem Doppelschlag einen drauf.

Zuerst traf Pascal Wittwer, dann erzielte Wright in Überzahl sieben Sekunden vor der Sirene seinen ersten Saisontreffer zur 5:1-Führung. «Unglaublich - Das gibt es nicht», schimpfte nun der Moderator aus dem Unterwallis tischeklopfend. Zwar verkürzte der Lette Aleksejs Sirokovs den Rückstand im Schlussdrittel mit einem Powerplay-Tor, doch Wittwer erwischte Todeschini zwischen den Schonern mit seinem zweiten Treffer zum 6:2-Schlussstand. Für die Sharks geht es heute auswärts gegen Thurgau weiter.

Am Sonntag ab 9 Uhr ist dann der «Swiss Ice Hockey Day» und der Skateathon in der St. Jakob-Arena angesagt gefolgt von weiteren Attraktionen wie eine Autogrammstunde, ein Schusstraining gegen EHC-Torhüter Urban Leimbacher und einen Eishockey-Parcours für Kinder.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1