FCB-Trainer Urs Fischer:

„Am Schluss ist das Resultat sehr deutlich. Aber es war schwieriger, als es vielleicht den Anschein macht. Wichtig war, dass wir früh in Führung gingen und auf 2:0 erhöhten. In der Abwehr waren wir das eine oder andere Mal nicht gut organisiert und zu wenig aufmerksam: Das Zustandekommen des Gegentreffers gefiel mir gar nicht. Danach haben wir den Ball gut laufen lassen. Elyounoussi hat ein ansprechendes Startelf-Debüt hingelegt – er geht oft in den Sechzehner, was ihn sehr gefährlich macht. Nach hinten hat er Steigerungspotenzial. Ich war vor dem Spiel in Vaduz viel ruhiger als vor dem Sion-Match: Nach sieben Titeln in Folge hat die Mannschaft die Erfahrung, mit solchen unangenehmen Aufgaben umzugehen und diese erfolgreich zu gestalten.“

Vaduz-Coach Giorgio Contini:

„Gegen den FCB darf man verlieren  - es kommt auf die Art und Weise an. Die Aktion vor dem 1:3 war Kamikaze. In der Nachspielzeit haben sich einige Spieler gehen lassen, weshalb wir noch zwei Tore kassierten. Unter dem Strich ist es eine Frage der Qualität: Wenn die Spieler von Urs Fischer Pässe vier Meter neben dem Mitspieler vorbeispielen würden, hätte er die gleiche Frisur wie ich (Anm. d. Red.: Continis Schädel ist kahl).“

FCB-Stürmer Marc Janko:

„Schön, dass es in der Offensive noch besser läuft als gedacht. Wir haben perfekt angefangen und danach eine coole Leistung gezeigt. Ich bin froh, wieder von Anfang an gespielt zu haben und gleich getroffen zu haben. Bin ganz zufrieden mit meiner Performance.“

FCB-Flügel Renato Steffen:

„Es sieht zwar alles klar aus: Aber solche Spiele müssen auch erst gespielt werden. Die Leute warten nur auf Ausrutscher von uns, aber das ist gut: Wir brauchen diesen Druck, um gut zu spielen. Ich habe die YB-Niederlage gesehen, mir aber nicht viel gedacht. Ich war fokussiert auf unsere Leistung: Mit der Erfahrung, die wir im Team haben, können wir auch gegen sogenannte kleine Teams immer gut spielen.“