Schweden war als Favorit für die WM 2016 eigentlich gesetzt. Die Skandinavier leisteten sich bei der Kandidatur jedoch einen Fehler. Der internationale Curling-Verband reagierte entsprechend und schrieb den Anlass neu aus. Das Basler OK stand nach dem Aus der Schweden in den Startlöchern und reichte ein umfangreiches Bewerbungsdossier ein. Die erfolgreiche WM 2012 in der St.-Jakobshalle war ein grosser Trumpf für die Basler im Kampf gegen Schweden und drei weitere Kandidaturen aus den USA.

Vom 2. bis 10. April

Ursprünglich favorisierte Basel das Jahr 2022 und kündigte das auch vollmundig am zum Abschluss der WM. Und nun kommt die tolle Überraschung, dass es schon 2016 klappt: Vom 2. bis 10. April 2016 spielt die Weltelite in Basel in der St. Jakobshalle um den WM-Titel und die weiteren Medaillen.

Gleiches OK wie 2012

Bruno Schallberger, Präsident des Basler OKs, hatte nicht nur als Eishockey-Goalkeeper und dann auch als Curler taktisches Fingerspitzengefühl, sondern auch jetzt auf dem sportpolitischen Parkett des Welt Curling-Verbandes strategische Überlegenheit gezeigt und die WM nach Basel geholt: „Wir sind überglücklich und haben gefiebert, denn es war auf Messers Scheide. Doch als wir dann unsere Trümpfe in der Endrunde ausspielten, überzeigten wir die Delegierten des Weltverbandes.“ Nachdem sämtliche Verträge unterschrieben sind, kann das OK in der selben Zusammensetzung für 2012 an die Arbeit: OK-Chef Bruno Schallberger, Christoph Socin als Vize und Verantwortlicher für Infrastruktur und Technik sowie Conrad Engler als Leiter Medien und Öffentlichkeitsarbeit.