Wasserball

Die Wasserballer aus Basel wollen sich der Spitze nähern

Wieder in heimischen Gewässern: Tamàs Dani.

Wieder in heimischen Gewässern: Tamàs Dani.

Am Samstag beginnt für die NLA-Wasserballer des SV Basel in Schaffhausen die Meisterschaft. Mit dabei Tamàs Dani, der vor fast 20 Jahren seine Auslandkarriere in Basel startete.

Im Jahre 1994 Jahren kam Istvàn Pinter (52) als Profispieler nach Basel, um beim SV Basel Wasserball zu spielen. Nach Beendigung seiner Aktivkarriere ist der Ungar seinem Sport («Wasserball ist mein Leben») und dem Verein treu geblieben. Und ist dafür mitverantwortlich, dass der Schwimmverein beider Basel, wie der Klub offiziell heisst, über eine Equipe verfügt, die zur erweiterten Landesspitze gehört.

Im letzten Jahr erreichte Basel, mit nur einer ausländischen Verstärkung (Spitzenklubs wie Kreuzlingen und Horgen haben da gleich ein Quartett), den 6. Schlussrang. «Vor zwei Jahren standen wir im Playoff-Halbfinale und verloren das entscheidende Spiel gegen Genève Natation nur knapp», erinnert sich Pinter.

Beruf führte Dani nach Therwil

Bei den Genfern war Tamàs Dani (32) die grosse Figur – just dieser Ungar, der im Alter von 19 Jahren seine Auslandskarriere beim SV Basel begonnen hatte. Er war so gut, dass er danach zum finanzstärkeren Schaffhausen, später zum Verein aus der Calvin-Stadt wechselte.Und nun spielt Dani wieder für den SV Basel, denn beruflich hat ihn der Weg von Genf nach Therwil, geführt. «Es ist ein schönes Gefühl, wieder bei jenem Verein zu sein, wo alles begonnen hat. Und heute spiele ich mit Teamkollegen, die zu meiner Zeit in Basel als Knirpse mit dem Wasserball begonnen haben», lässt Dani verlauten.

Viel in den Nachwuchs investiert

In der Tat investiert der SV Basel viel in den Nachwuchs. Aushängeschild ist Ricardo Lucato (22), welcher in der Nationalmannschaft zu den Stützen gehört. Mit Ivan Djurdevic (20) und Maxime Leemann (19) stellt Basel zwei weitere Nationalspieler, was Beweis genug für die superbe Basisarbeit ist. Wohl wiegt der Abgang des früheren Nationaltorhüters Luka Zoric schwer, doch mit dem Zuzug von Oliver Kovacs (32) hoffen die Verantwortlichen, die Substanz der Mannschaft zu erhöhen. Kovacs hat die letzten zehn Jahre in der 1. ungarischen Division gespielt.

«Die Saisonvorbereitung war nicht optimal. Dani und Kovacs sind vor zwei Wochen zum Team gestossen, dazu fehlten immer wieder die National- und Auswahlspieler. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir der Spitze näherrücken können. Ein Platz unter den ersten vier ist denkbar, auch wenn die Resultate natürlich nicht planbar sind», so Trainer Pinter.

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