Nach den Absagen von Nadal und Kyrgios sind die Topfavoriten der Swiss Indoors 2017 sind von den Werbeplakaten in der Stadt nur noch drei Topfavoriten übrig: Roger Federer (ATP 2), Titelverteidiger Marin Cilic (5) und Publikumsliebling Juan Martin del Potro (24). 

Beim Blick auf das 25 köpfige Aufgebot wird auch in diesem Jahr das Konzept von Roger Brennwald deutlich. Der Präsident der Swiss Indoors holt neben den Topstars besonders gerne junge Hoffnungsträger in die Schweiz. In diesem Jahr sind dies der 21-jährige Koreaner Hyeon Chung (44) und der 18-jährige Kanadier Denis Shapovalov (51). Beide befinden sich im Höhenflug, beide waren nie höher klassiert als in den letzten Wochen und beide könnten nun auch in Basel überraschen. Damit würden die Youngster in prominente Fussstapfen treten.

Kei Nishikori (14) machte 2011 in Basel zum ersten Mal so richtig auf sich aufmerksam, als er erst im Final an Roger Federer scheiterte und zuvor Novak Djokovic ausschaltete. Borna Coric (56) schlug 2015 Rafael Nadal und kam bis in den Halbfinal. Auch der Deutsche Alexander Zverev (4), der in diesem Jahr zwei Master-1000-Titel feierte, bekam – als er noch jenseits der Top 100 rangiert war – eine Einladung aus Basel.

Das Teilnehmerfeld komplettieren dann noch vier Wildcards, ein Special Entry für einen formstarken Spieler, der sich nicht über das Ranking qualifizieren konnte, und vier Qualifikanten.

Zwei der vier Wildcard wurden an die beiden Schweizer Marco Chiudinelli und Henri Laaksonen vergeben. Wer die anderen Tickets bekommt, ist noch offen. Auch nicht ausgeschlossen ist, dass es auch in diesem Jahr wieder zu kurzfristigen Absagen kommt.

Wien setzt auf Zverev und Thiem

Vor dem parallel stattfindenden Konkurrenz-Turnier in Wien muss sich Basel auch in diesem Jahr nicht verstecken. Dort setzt man auf das Duell Deutschland gegen Österreich. Alexander Zverev und Dominik Thiem (5) führen das Teilnehmerfeld an.

Hier sehen Sie, wer parallel in Wien aufschlägt und definitiv nicht nach Basel kommt.