Trampolin

Drei Finalplätze fürs NKL an der Junioren-WM in Odense

Emily Mussmann (links) erreichte im Einzel- und im Synchronwettkampf mit Partnerin Anina Wechsler (rechts) zweimal Rang fünf.

Emily Mussmann (links) erreichte im Einzel- und im Synchronwettkampf mit Partnerin Anina Wechsler (rechts) zweimal Rang fünf.

Emily Mussmann schnupperte zweimal an einer Medaille. Im Einzel- und zusammen mit Anina Wechsler im Synchron-Wettkampf erreichte sie den fünften Rang. Das Synchronpaar Anja Zbinden/Silvana Leuenberger debütierte mit dem achten Finalrang.

Der Schweizerische Turnverband (STV) nahm heuer mit elf Athletinnen und fünf Athleten an den WAGC teil. Die Bilanz für den STV an dieser Junioren-Weltmeisterschaft ist gleich gut ausgefallen wie vor zwei Jahren in Sofia: Eine Bronzemedaille durch den Genfer Sébastien Lachavanne im Einzel in der AK 15-16 und drei Finalqualifikationen durch Turnerinnen des Nordwestschweizerischen Kunstturn- und Trampolinzentrums Liestal (NKL).

Schon zweimal stand Emily Mussmann im Synchron-Wettkampf im Final und schnupperte an einer Medaille. In Odense hatte die 13-Jährige zum dritten Mal die Chance auf einen Medaillengewinn. Mit ihrer neuen Partnerin Anina Wechsler qualifizierte sie sich als Dritte souverän für den Final. Nach gutem Beginn musste das Paar nach dem siebten Sprung die Übung aber abbrechen und mit Rang fünf vorlieb nehmen.

Schon in der Einzelkonkurrenz glänzte die Sportklassenschülerin in der AK 13-14 als Vierte der Qualifikation mit dem erstmaligen Einzug in den Final. Der merklich tiefere Schwierigkeitswert ihrer Kürübung verhinderte eine Steigerung. Der fünfte Rang ist die bisher beste Platzierung einer NKL-Turnerin im Einzel an den WAGC.

Starkes Debüt

Die Debütantinnen Anja Zbinden und Silvana Leuenberger zeigten im Synchronwettkampf eine starke Leistung und qualifizierten sich als Fünfte für den Final. Dort zeigte das Paar eine ähnlich gute Übung, musste aber der starken Konkurrenz den Vortritt lassen und landete auf Rang 8.

Nebst vielen Lichtblicken beklagte die NKL-Delegation auch zwei Dämpfer. Moira Ciliberto konnte wegen einer im Training vor Ort erlittenen Fussverletzung gar nicht starten. Das hatte zur Folge, dass Janina Müller im Synchronwettkampf keine Partnerin mehr hatte und nur im Einzel zum Einsatz kam. Dort zog die 15-Jährige aber einen schlechten Tag ein und konnte ihr Leistungsvermögen nicht abrufen.

Die Wettkämpfe wurden von den Turnerinnen und Turnern aus Russland, Weissrussland, Japan und Kanada dominiert. Die Turnerinnen des NKL können in der Ausführung mit den Besten mithalten. Aber bei ihren Kürübungen fehlt es gegenüber der weltweiten Konkurrenz an der Schwierigkeit, dort verlieren sie zu viele Punkte und deshalb ist ein Podestplatz nur schwer erreichbar.   

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