Headcoach Reto Gertschen, der auch seinen Geburtstag feierte, war mit dem Gezeigten seiner Mannschaft nicht zufrieden: «Brandis hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Wir waren heute nicht bereit. Wenn man nicht diszipliniert auftritt und 60 Minuten konsequent arbeitet - Drittel für Drittel, Einsatz für Einsatz - dann kann man nicht auf Gewinnerstrasse kommen.» 

Anfangs sah es aber überhaupt nicht nach einer klaren Niederlage aus. Basel, das gegenübern den letzten Spielen ohne Cola (geschont) und Keller (Rheinfelden) angetreten ist,  startete gut in die Partie und hatte auch Ihre Möglichkeiten in Führung zu gehen. Das sah auch Gertschen so:“ Wir haben im ersten Drittel eine gute Falle gemacht,  leider blöde Tore erhalten, unsere Chancen nicht gemacht und dadurch in eine Negativspirale gekommen.

Das müssen wir unbedingt ablöschen“. Basel verzeichnete zwar mehr Schüsse als der Tabellenführer, die Abgeklärtheit und Konsequenz vor dem Tor machte aber heute den Unterschied aus. Dies,  obwohl auch Basels Torhüter Osterwalder viermal  gegen alleine auf ihn zulaufende Gegenspieler klären musste und damit  schlimmeres verhinderte. Aber auch auf der anderen Seite zeigte Michael Kaufmann im Tor der Emmentaler eine sehr gute Partie und feierte auch dank einiger Glanzparaden ein Shutout. 

Im Hinblick auf die nächstes Samstag beginnenden Playoffs testete Gertschen Leandro Gfeller im Sturm. Gfeller war an vielen offensiven Aktionen beteiligt und gemäss Gertschen einer der aktiveren Stürmer gewesen: «Ja, wir haben diese Option getestet. Leandro ist aber in der Defensive genauso wertvoll. Es gibt aber für uns neue Möglichkeiten.» 

Am nächsten Dienstag findet das letzte Heimspiel in der Qualifikationsrunde um 20:15 Uhr gegen den Tabellenzweiten Wiki-Münsingen statt. Gegner im Playoff-Viertelfinal könnte  bei einem Sieg Zuchwil oder Burgdorf und bei einer Niederlage auch Thun sein. 

In den drei Trainings nächste Woche wird nun am letzten Schliff gearbeitet und an die Ehre und den Stolz für Team und Verein appelliert. «Qualität hat die Mannschaft», so Gertschen.