Eishockey

EHC Basel muss gegen Chur in die Verlängerung und gewinnt 2:1

Eric Himelfarb trifft in der Verlängerung zum 2:1.

Eric Himelfarb trifft in der Verlängerung zum 2:1.

In einer schwachen Partie gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Chur mit 2:1 nach Verlängerung. Matchwinner war Eric Himelfarb, der wunderbar von Maurer und Seiler lanciert, Sarkis im Tor der Bündner keine Chance liess.

Gegen den Tabellensechsten spielte erstmals der neue Torhüter Gianluca Hauser im Dress des EHC Basel. Verzichten musste Othmann unter anderem auf Gfeller, der eine Sperre absitzen musste. Nach unkonzentriertem Start hatte Seiler nach dreieinhalb Minuten den ersten Schuss auf das Gehäuse von Chur abgebeben und kurz darauf mit einem Pfostenschuss Pech. Danach kam von beiden Mannschaften offensiv nicht mehr viel. Beide Defensivreihen standen gut. Viele Schüsse wurden geblockt. Insbesondere die Basler zeichneten sich dabei aus. Erst gegen Ende des Startdrittels zeigte sich Basel wieder mehrheitlich im gegnerischen Drittel. Vogt und Alexis Valenza näherten sich bereits dem Führungstreffer, dem dann Schir 12 Sekunden vor der Sirene nach einem Durcheinander vor Sarkis gelang.

Kompliziertes und fehleranfälliges Spiel

Im Mitteldrittel wurde zunächst Hauser benötigt, der zweimal seine ganze Klasse zeigen musste. Nach Zwissler Abschluss in der 25. Minute konnte Seiler eine Minute später alleine auf Churs Torhüter zulaufen. Wie im Startabschnitt folgte nun aber wieder eine Schwächephase. Ein flüssiges Spiel war nicht zu sehen. Zu kompliziert und fehleranfällig agierten beide Mannschaften Erst wieder in der 35. Minute ein Aufhorchen der Basler Anhängerschaft, nachdem Himelfarb knapp darüber schoss. Die besten Chancen hatten danach Vogt und Zwissler, welche das 2:0 auf dem Stock hatten. Das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Churs Kapitän John schiesst aus der Drehung auf das Tor und findet die Lücke für den Ausgleich.

Strafen im Schlussdrittel wurden fast wieder zum Verhängnis

Wer nun im Schlussabschnitt auf einen besseren EHC Basel hoffte, sah sich getäuscht. Es waren die Gäste die zunächst besser waren. Die einzige erwähnenswerte Möglichkeit im Schlussdrittel hatte Seiler in der 51. Minute nach schönem Pass von Himelfarb. Sarkis rettete stark. In den Schlussminuten wurde das Spiel etwas flüssiger, da beide Mannschaften die Entscheidung suchten. Die Strafe gegen Hunziker wegen Beinstellens dreieinhalb Minuten war daher nicht förderlich. Doch auch diese vierte Unterzahl überstanden die Basler dank gutem Boxplay. In der letzten Minute nochmals zwei Möglichkeiten der Gäste, welche nun näher am Sieg waren. Da Hauser alles hielt, musste die Verlängerung entscheiden. Basel konnte in der ganzen Overtime die Scheibe in den eigenen Reihen halten. Beim zweiten Versuch passte Maurer via Bande auf Seiler, der Himelfarb auf die Reise schickte. Der Schweiz-Kanadier kann nach 53 Sekunden eiskalt reüssieren und den Sieg sichern.

Nach diesem doch eher mühsamen Spiel gilt es nun das Positive herauszustreichen. Die Defensivarbeit sowie die zwei Punkte. Für die Partie am nächsten Samstag ist eine klare Leistungssteigerung insbesondere in der Offensive gefordert. Denn Leader Martigny wird um 17:30 Uhr Gast in der St. Jakob Arena sein.

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