Basel zeigte gegen die Zürcher im ersten Drittel eine engagierte Leistung und konnte nicht nur resultatmässig den Abschnitt für sich entscheiden. Nach mehreren guten Chancen traf Pozzorini in der vierten Minute mit einem Flachschuss zur Führung.  Erst nach rund 10 Minuten kamen die Gäste, begünstigt durch Basler Strafen, auch zu guten Möglichkeiten. Im Mitteldrittel war das Geschehen ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten.

Eine ungenügende Abwehr des ansonsten hervorragenden Damian Osterwalder im Tor ermöglichte Seiler den Ausgleich. Kurz nach Spielmitte bekam Basel die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu spielen. Büsser sah die Lücke und traf zum 2:1. Nach überstandener Strafe zu Beginn des Schlussdrittels suchte Basel die Vorentscheidung und trifft durch Marois zum 3:1. Dübendorf reagiert heftig auf den Rückstand und hatte daraufhin auch begünstigt durch weitere drei Basler Strafen mehrere Ausgleichsmöglichkeiten.

Das Glück des Tüchtigen

Das Unterzahlspiel funktionierte an diesem Abend aber vorzüglich. In einigen Situationen hatte man auch das Glück der Tüchtigen, was beispielsweise im letzten Spiel gegen Düdingen gefehlt hatte. So parierte Osterwalder in der 53. Minute einen Penalty von Leu. Kurz vor Schluss durfte auch Basel nochmals Powerplay spielen, was Tuffet mit seinem bereits 6. Saisontreffer im 7. Spiel. zum Endstand nutzte.
 
Der wichtige Führungstreffer gelang Alessio Pozzorini: "Es war ein wichtiger Sieg gegen einen guten Gegner. Wir wollten eine Reaktion zeigen. Die Mannschaft hat heute einen Super Job gemacht. Wir sind offensiv stark und müssen so weitermachen", so die Forderung Pozzorinis."Denn wenn wir die Playoffs erreichen möchten, müssen wir konzentriert und konstant sein und auch Auswärtsspiele gewinnen.
 
Dass der EHC Basel sich gegen spielerisch gute Mannschaften leichter tut, bestätigt Trainer Albert Malgin: "Gegen gute Gegner spielen wir tatsächlich besser als gegen etwas Schwächere, vor allem auswärts. Wir haben uns überlegt, wie wir das korrigieren können. Heute haben wir viel Druck auf das Tor gemacht, Schüsse von der blauen Linie abgegeben und hart vor dem gegnerischen Tor gearbeitet." Er war zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, insbesondere auch mit der von Damian Ostewalder: "Super Leistung von Damian, besonders im letzten Drittel wo wir wieder viele Strafen hatten."