Als 38 Sekunden vor Ende der Partie Cyrill Bischofsberger in das leere Tor traf, entlud sich der Frust bei Captain Marco Vogt. Eine solche Partie zu verlieren, die man über weite Strecken dominiert hatte, tat weh.

Dabei begann Basel gut und forsch. Allein in den ersten eineinhalb Minuten konnte Tuffet dreimal in aussichtsreicher Position abschliessen. Auch sonst hatte der Gastgeber die klareren und besseren Möglichkeiten um viele Tore zu erzielen. Der starke Gästetorhüter Caduff hatte jedoch etwas dagegen.

Besser machten es die Gäste zwischen der vierten und vierzehnten Minute. Mit der ersten Möglichkeit traf Infanger zur Führung. Beim zweiten Treffer verwertete Bischofsberger einen Abpraller von Guggisberg. Das dritte Tor markiert Tkachenko im Fallen.

Churer Torhüter bringt Basler zur Verzweiflung

Als kurz nach Beginn des Mitteldrittels Fischer in Überzahl das 0:4 erzielte, schien Basel geschlagen. Das Team zeigte dann jedoch eine gute Reaktion. Ab dem zweiten Drittel mit Kunz für Guggisberg im Tor und der Forcierung der ersten zwei Sturmlinien kämpfte sich Basel wieder ins Spiel. Gfeller verkürzte durch seine beiden Tore zum 2:4. Marois nur den Pfosten.

Basel zeigte nun, was für ein Potential in der Mannschaft steckt und veranstaltete ein offensives Feuerwerk mit schönen Kombinationen und teils hochkarätigen Torchancen im Minutentakt. Der Churer Torhüter brachte Basler Spieler wie Zuschauer mit seinen vielen "Big Saves" jedoch schlicht zur Verzweiflung. Insbesondere Vogt, der in der 44. Minute auch noch den Pfosten traf.

Bereits am nächsten Samstag, 1. Dezember um 20:15 Uhr hat Basel die Möglichkeit die ärgerliche Niederlage zu korrigieren. Gast ist Star Forward aus Morges.