Eishockey

EHC Basel verliert Spitzenspiel gegen Dübendorf im Penaltyschiessen

Die Siegesserie des EHC Basel reisst gegen Dübendorf.

Die Siegesserie des EHC Basel reisst gegen Dübendorf.

Die Spiele gegen den EHC Dübendorf versprechen in den meisten Fällen Spannung und knappe Resultate. So auch an diesem Dienstagabend. Und wie so oft gehen die Zürcher als glücklicher Gewinner vom Eis. Dieses Mal mit dem gleichen Resultat wie beim letzten Aufeinandertreffen, 4:3 nach Penaltyschiessen.

Erstmals für Basel im Einsatz war der Neo-Schweizer Eric Himelfarb. Erst am Montag aus Kanada in Basel eingetroffen, absolvierte er am Dienstagmorgen ein Training mit den Junioren. Am Nachmittag um 14:30 Uhr traf die Spiellizenz ein, sodass für einen Einsatz am Abend nichts im Wege stand. Von Müdigkeit war wenig zu spüren.

Wie seine Mannschaftskameraden ging er von Beginn an engagiert ans Werk. Entgegen des Spielverlauf waren es jedoch die Gäste, die durch Pozzorini im ersten Überzahlspiel in Führung gingen.  Neun Minuten später machten es die Basler gleich und glichen ebenfalls mit einem Mann mehr durch Hrabec aus. In der Folge hatte Basel durch Seiler und Himmelfarb Möglichkeiten noch vor der ersten Sirene in Führung zu gehen.

Neuzugang Himelfarb trifft im ersten Spiel

29 Sekunden nach Wiederanpfiff war es dann soweit. Himelfarb stand nach einem Abpraller richtig und erzielte die verdiente Führung. In der Folge verstärkten die Gäste das Forechecking. Bei Basel war an einen gepflegten Spielaufbau nicht mehr zu denken. Abspielfehler häuften sich.

Einen davon konnte Berri zum Ausgleich nutzen. In einem rassigen Spiel war es nun der Tabellenzweite, die insbesondere durch Best Player Widmer an der Führung schnupperte. Der dritte Treffer gelang aber Basel durch Alexis Valenza nach schöner Vorarbeit von Seiler. Valenza traf hinter dem Tor via Schoner von Goalie Trüb ins Tor.

Die Gäste waren nicht beeindruckt und spielten weiter nach vorne. Torhüter Haller verhinderte aber vorerst mit starken Paraden den abermaligen Ausgleich, sodass Basel mit einer Führung das Schlussdrittel in Angriff nehmen konnte.

Leistungsgerechtes Unentschieden nach 65 Minuten

Das verdiente dritte Tor von Dübendorf fiel durch einen schönen Weitschuss ins Lattenkreuz von Schmidli dann doch noch. Das Tor wäre jedoch zu verhindern gewesen, wenn er bei seinem Alleingang konsequenter gestört worden wäre. Eine spannende Schlussphase wurde damit eingeläutet mit Chancen auf beiden Seiten.

Unglücklich für Basel, dass der Schiedsrichter einige Fouls an Basler Spieler übersah, was nicht nur bei den Zuschauern für Ärger sorgte. In der Verlängerung hatte Maurer den Matchpuck auf der Schaufel, scheiterte jedoch knapp. Somit gab es nach 65 gespielten Minuten ein leistungsgerechtes Unentschieden. Da im Penaltyschiessen mit Berri und Hardmeier nur zwei Dübendorfer trafen und bei Basel keiner, ging der zweite Punkt an die Zürcher.

Für Basel geht es nun am Samstag, um 17:30 Uhr in Düdingen weiter. Gegen die nicht einfach zu spielenden Freiburger sind drei Punkte Pflicht, will man sich unter den ersten drei der Tabelle festsetzen. Das nächste Heimspiel findet dann am folgenden Dienstag um 20:15 Uhr in der St. Jakob Arena gegen Huttwil statt.

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