Badminton Swiss Open
Ein Abenteuer von 22 Minuten für das regionale Badminton-Duo

Marion Gruber und Sanya Herzig kämpften, rannten, probierten alles – aber es wollte nicht sein. Das regionale Doppel-Duo scheitert am Swiss Open in der Basler St. Jakobs-Halle in der 2. Runde.

Jonas Burch
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Eingespieltes Duo: Sanya Herzig (vorne) und Marion Gruber. Marco Kunz

Eingespieltes Duo: Sanya Herzig (vorne) und Marion Gruber. Marco Kunz

Am Ende war es eine mehr als klare Sache zwischen dem regionalen Duo (Nr. 90 der Welt) und den malaysischen Gegnerinnen Hui Ern und Hui Lin (Nr. 32). In 22 Minuten und zwei Sätzen (21:12 und 21:11) setzten sich die favorisierten Asiatinnen durch.

«Nach einer Niederlage ist man immer enttäuscht», sagt Sanya Herzig nach Spielschluss, «aber sobald wir in die Ballwechsel gekommen sind, haben wir meines Erachtens gut gespielt», fügt die 24-jährige Münchensteinerin an. «Es ist nur schade, dass wir so viele Eigenfehler gemacht haben», ergänzt ihre 26-jährige Basler Doppelpartnerin.

Trotzdem ist es für die beiden Regionalen immer wieder schön in ihrer Stadt zu spielen. «Weil in diesem Jahr die Olympischen Spiele stattfinden, hat sich auch fast die ganze Welt-Elite hier in Basel versammelt», freut sich Gruber.

Rückkehr nach Basel?

Die Verbundenheit mit Basel kommt beim Duo nicht von ungefähr. Beide spielten jahrelang beim SC Uni Basel, ehe sich ihre Wege trennten. Herzig sammelt nun Punkte für das Team Solothurn und Gruber misst sich Ende März mit ihrer Mannschaft aus Adliswil im NLA-Playoff-Halbfinal gegen Yverdon-les-Bains. Doch die Anziehungskraft des ehemaligen Vereins hat bei beiden auch nach dem Wechsel nicht abgenommen.

Besonders jetzt, wo Uni Basel um den Aufstieg in die NLA spielt. «Ja, ich mache mir darüber Gedanken und es gibt auch eine Tendenz», gibt Gruber unumwunden zu. Weiter ins Detail möchte die Studentin aber nicht gehen. Auch Herzig deutet an, dass «es Gespräche mit einem Klub gibt.» Konkreter will die Baselbieterin aber erst Ende Saison werden.