Die Damen von Unihockey Basel Regio verlieren erneut knapp

Gegen den Tabellenzweiten Floorball Riders dominierten die Damen NLB das erste Drittel. Doch die Torchancen wurden reihenweise ausgelassen. Und da der Gast mit einem Weitschuss ins Tor traf, ging es mit Rückstand in die Pause

Zu Beginn des zweiten Drittels schien sich das Spiel zu wenden. Noemi Mosimann in Überzahl und Nathalie Stocker konnten bis zur 25. Minute das Spiel verdientermassen drehen. Wer nun dachte, die Baslerinnen könnten das Spiel definitiv unter Kontrolle bringen, irrte gewaltig. Es dauerte nur gut 40 Sekunden, da waren die Zürcherinnen schon wieder mit 2:3 in Führung. Nun stimmte nicht mehr viel im Basler Spiel und das Team hatte Glück, dass der Rückstand nicht noch grösser wurde.

Der Endspurt kam zu spät

Im letzten Drittel konnte Basel dann endlich wieder sein Spiel zeigen. Das zahlte sich aus, als Nadja Kramer in der 46. Minute den Ausgleich erzielen konnte. Doch erneut vermochten die Riders gleich wieder zu  reagieren, und so stand es innert kürzester Zeit wieder 3:4. In den letzten Minuten versuchte Basel Regio nochmals alles, um den Ausgleich zu erzielen und wichtige Punkte zu gewinnen, leider vergeblich..

Das Auslassen von zu vielen guten Torchancen und die zu wenig konsequente Defensivleistung wurden bestraft, und eine weitere Niederlage war Tatsache. Dank der gleichzeitigen Niederlage des Tabellennachbars Waldkirch-St. Gallen, verbleiben die Baslerinnen über dem Play-out-Strich.

Die Herren von Unihockey Basel Regio siegen nach Verlängerung

Die Herren 1. Liga gewinnt das wichtige vorletzte Meisterschaftsspiel gegen Lok Reinach mit 4:3 nach Verlängerung.

Nachdem sich beide Teams während zwei Dritteln mehr oder weniger ebenbürtig gegenübergestanden waren, war es Basel Regio, dasim letzten Drittel wieder in Vorsprung gehen und somit den Druck wieder an Reinach abgeben konnte. Der letztjährige Play-off-Gegner schien keine Mittel mehr zu finden, um gegen das gut organisierte Basel Druck aufzubauen.

Die Nordwestschweizer hatten im letzten Drittel praktisch immer den Ball und liessen diesen geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren und somit den Gegner laufen. In der 58. Spielminute kam es dann zu einer entscheidenden Szene: C. Mendelin verlor bei einem Angriff weit in der gegnerischen Hälfte den Ball, preschte nach und brachte so den vor im stehenden Reinacher Spieler zu Fall. Verdikt der Unparteiischen: 2 Minute-Strafe gegen Basel und somit die Möglichkeit für Lok kurz vor Schluss wieder auszugleichen.

Cleverer Schachzug von Mendelin

Die Aargauer, bekannt für ihre Stärke im Powerplay, liessen sich nicht zwei Mal bitten und glichen aus. Die fast schon sicher geglaubten drei Punkte waren nun wieder weg. Doch den einen Punkt wollte man sich nicht auch noch klauen lassen, dachte sich zumindest Routinier Patrick Mendelin. Dieser stand nach dem gewonnenen Bully kurzerhand hinter das eigene Tor und liess die Zeit verstreichen.

Ein cleverer taktischer Schachzug des Baslers. Denn wer sich die Tabellensituation vor dem Spiel genauer angeschaut hatte, wusste, dass der morgige Gegner Fribourg vor diesem Spiel punktgleich mit Basel war. Bei einem Fribourger Sieg und einer Basler Niederlage wäre es für Basel Regio fast nicht mehr möglich gewesen, aus eigener Kraft die Play-off-Quali zu schaffen.

Nach einer Minute und 24 Sekunden in der Overtime gelang der Ball während einer Druckphase der Basler dann irgendwie in die Mitte zu Kramer, welcher die Plastikkugel halbhoch zum 4:3 in die Maschen wuchtete. Damit sicherte sich Basel sogar zwei Punkte und steht nun aufgrund der Niederlage der Hornets sogar auf Platz sechs.

Die Junioren U21 von Unihockey Basel Regio haben sich für die Auf-/Abstiegs-Play-offs qualifiziert. 

Ohne zu brillieren sichern sich die U21 C-Junioren vorzeitig die Play-off-Qualifikation. Der Gegner aus dem Aargau konnte wegen Absenzen nur mit zwei Blöcken antreten und stellte so keinen Gradmesser dar. Der 5:0-Sieg hatte unter diesen Umständen eher Test- denn Spitzenspielcharakter.