Handball
Ein erster Schritt zum Klassenerhalt

Die Frauen der SG Basel Regio gewinnen das erste Auf-/Abstiegsspiel der Swiss Premium League 1/2 gegen Herzogenbuchsee mit 27:21.

Hans Peter Schläfli
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An Basels Daniella Nyffenegger (in Blau) gibts kein vorbeikommen.

An Basels Daniella Nyffenegger (in Blau) gibts kein vorbeikommen.

Von der ersten Minute an schenkten sich die Spielgemeinschaft Basel Regio und Herzogenbuchsee nichts. Da wurde unzimperlich attackiert, gehalten und gestossen. Das Schiedsrichterduo liess reHandball cht viel laufen, was zu einem emotionsgeladenen Match führte.

In den ersten Minuten hatte der Gast aus Bern den Gegner sehr gut im Griff. Im defensiven Zentrum wurden die Räume zu gemacht. Basel fand keine Lücken und versuchte es zunächst vergeblich mit der Brechstange – mit Stephanie Mathys, Eliane Estermann und Tatjana Weltner haben sie auch die entsprechend wuchtigen Spielerinnen dazu. Mit Angriffen über die Flügel, mit cleveren und nicht mit kraftvollen Würfen glänzte vor allem Daria Acha-Orbéa. Herzogenbuchsee ging dann mit 8:5 in Führung.

Begeisternder Start

Der Start war begeisternd – doch dann riss der Faden etwas. Vor einem Jahr, als sich die beiden Rivalen bereits in der Aufstiegsrunde gegenüberstanden, gewannen die Bernerinnen alle drei Heimspiele. Trotzdem stiegen am Ende die Baslerinnen auf.

Und dass sie in der Swiss Premium League (SPL 1) viel gelernt hatten, zahlte sich nun aus. Mit der Einwechslung von Marie-Rose Bütikofer änderte sich alles. Die flinke Rückraumspielerin schaffte es Mal für Mal, die gegnerische Defensive auszutanzen. Das Heimteam wendete innert kürzester Zeit das Resultat auf 11:9. Nach einem Time-out und mit den neuen Anweisungen von Coach Jürg Lüthi klappte es dann wieder etwas besser.

Klares Schussresultat

Aber auch nach der Pause gin-
gen viele Schüsse der Bernerinnen knapp daneben. Selbst zwei Penaltys wurden verschossen. Mit einer derart schlechten Chancenauswertung war keine Aufholjagd möglich. Trotz etlichen Glanzparaden von Melanie Lacher reichte es den Gastgeberinnen am Ende zum verdienten 27:21-Sieg.

Damit ist der Auftakt in die Auf-/ Abstiegsspiele, der höchsten Schweizer Spielklasse, mehr als geglückt. Nächster Gegner für das Team um Trainer Thomas Mathys wird am kommenden Sonntag auswärts GC Amicitia sein. Die Zürcherinnen gewannen ihre Auftaktpartie gegen Rotweiss Thun ebenfalls mit 27:24 und sind somit punktgleich mit der SG an der Tabellenspitze.