Leider wird der Erfolg nichts an der Tatsache ändern, dass die Starwings, erstmals in ihrer nunmehr 13-jährigen Zugehörigkeit zur Nationalliga A, die Playoffs verpassen werden. Da­mit die winzige, noch theoretische Chance auf Platz 8, erreicht wird, müssten die Unterba­selbieter die restlichen drei Matches (zuhause gegen die Deutschschweizer Rivalen Lu­zern und Winterthur sowie die „Finalissima“ beim Schweizer Meister Monthey) gewinnen. Und Pully Lausanne und Monthey müssten ihre drei Partien allesamt verlieren. Was nicht geht, weil sich Waadtländer und Walliser auch noch duellieren werde

Das Profi-Trio

Die Gäste konnten sich auf ein formidables Profi-Trio (Nemanja Calasan holte sich 16 Re­bounds, Petar Babic war wieder mal jener grandiose Spielmacher, den es mehr gebraucht hätte, während Allyn Hess zum besten Gastskorer avancierte) verlassen, das von Brunelle Tutonda und Branislav Kostic bestens unterstützt wurde.

Und mit Alexis Herrmann war ein 6. Mann bereit (im Gegensatz zu Captain Alessandro Verga und den anbeschlagenen Center Björn Schoo), der wegen Krankheiten, Verletzungen und Militär auf eine verkorkste Saison zurückblickt, aber in der Verfassung vom Samstag ein absoluter Leistungsträger wäre respektive ist.

Denn ein komplettes Starwings und mit Darbietungen wie vor drei Wochen in Monthey oder nun in Pully wäre ein verdienter und würdiger Playoff-Teilnehmer (gewesen). (gk)