Horrorstart für Congeli: Bereits nach sechs Minuten lag das Team von Trainer Peter Schädler nach einem Fehler im Spielaufbau auf dem heimischen Rankhof mit 0:1 im Rückstand. Die Antwort folgte aber postwendend. Nur zwei Minuten später netzte Koc nach einem feinen Doppelpass zum Ausgleich ein.

In der Folge war der FC Schötz die spielbestimmende Mannschaft und hatte gleich mehrere hochkarätige Chancen zur Führung. Es dauerte aber bis kurz vor die Halbzeitpause, bis die Gäste das Übergewicht in Tore ummünzen konnten. Praktisch mit dem Pausenpfiff ging Schötz erneut in Führung. Nach dem Wechsel vergab der eingewechselte Gomes dann die grösste Ausgleichchance: Herrlich steil lanciert, platzierte Gomes seinen Schuss zu offensichtlich in der Mitte, so dass Torwart Bossert parieren konnte.

Solche Chancen darf man auf diesem Niveau schlichtweg nicht auslassen. Congeli blieb aber dran und kam in der 64. Minute tatsächlich zum Ausgleich. Den ersten Kopfball konnte Bossert noch parieren, auch Essombas Nachschuss wurde auf der Linie noch abgewehrt. Gegen Gomes’ Schuss mitten aus dem Gewühl heraus war dann aber für niemanden vom FC Schötz mehr etwas zu machen.

Schötz scheiterte an sich selbst

In der Folge suchte der FC Schötz vehement den Führungstreffer, scheiterte aber Mal für Mal am eigenen Unvermögen. Alleine zwischen der 75. und der 85. Spielminute hätten die Gäste problemlos drei Treffer erzielen müssen.

Die grösste Chance vergab in der 79. Minute der eingewechselte Lukic. Schütz preschte abermals über die starke rechte Angriffsseite vor. Skeraj zirkelte den Ball scharf in die Mitte, wo der Ball an Freund und Feind vorbei den Weg zu Lukic am zweiten Pfosten fand. Dieser scheiterte aber völlig freistehend aus einem Meter Entfernung am Pfosten. «Natürlich ist der Punkt etwas glücklich. Entsprechend zufrieden bin ich denn auch mit dem Resultat», sagte Trainer Schädler nach dem Spiel. «Auch in der Vorrunde brauchten wir zuerst vier, fünf Partien um unser Spiel auf den Platz zu bringen, das scheint nun auch wieder so zu sein.»