Volleyball

Ein heftiger Schuss vor den Bug für Sm’Aesch Pfeffingen

Madlaina Matter von Sm'Aesch Pfeffingen versucht vergebens den Ball über das Netz zu schlagen.

Tabellenführer Sm’Aesch Pfeffingen geht im letzten Spiel der Qualifikationsrunde gegen Kanti Schaffhausen mit 0:3-Sätzen unter.

Kanti Schaffhausen führt im Heimspiel gegen den Leader mit 2:0-Sätzen und liegt im dritten Durchgang mit 16:17 in Rücklage. Es war dies so quasi die letzte Möglichkeit für das in dieser Partie so arg gebeutelte Team von Head-Coach Andreas Vollmer diese bittere Niederlage noch abwenden zu können.

Doch bis zum ersten verwerteten Matchball der Gastgeberinnen gelangen den völlig verunsicherten Baselbieterinnen gerade noch zwei Punkte. Und dies war nach dem bisherigen Spielverlauf nicht wirklich eine Überraschung, denn kaum eine Sm’Aesch-Spielerin erreichte an diesem Freitagabend auch nur annähernd ihre Normalform oder wie es der Trainer nach dem Spiel zusammenfasste: «Es war ein ziemlich gebrauchter Tag».

Im Angriff konnten gerade mal Topskorerin Dora Grozer und ihre brasilianische Teamkollegin Jessica Ventura einige Akzente setzen, obwohl auch sie von einer an diesem Abend äusserst fehlerhaft und schwach agierenden Zuspielerin Tess von Piekartz zu wenig oft gut in Szene gesetzt wurden.

Noch schlimmer erging es aber den beiden sonst zuverlässigen Mittelblockerinnen Madlaina Matter und Gabi Schottroff, die mit einer Null-Punkte-Qoute völlig neben der Spur waren.

Wechsel ohne grosse Wirkung

Auch ein kurzfristiger Wechsel auf Nachwuchs-Passeuse Annalea Maeder brachte im zweiten Satz nicht die erhoffte Wirkung. Die in den letzten Spielen bereits gestärkt auftretenden Schaffhauserinnen hatten von Beginn an keine Mühe ihre Angriffe im gegnerischen Feld unterzubringen, da die Blockarbeit der Gäste diesen Namen nicht verdiente.

Der Titelanwärter hatte im ganzen Spiel genau eine Möglichkeit das Geschehen eventuell noch zu seinen Gunsten wenden zu können, als man im ersten Satz nach einem 20:24-Rückstand die Nerven behielt und nochmals bis auf 23:24 herankam, dann aber den nächsten entscheidenden Punkt dem Gegner überlassen musste.

Es war zwar nur eine ganz normale Niederlage in der Qualifikationsphase. Aber trotzdem eine die Folgen hatte. Weil nämlich Düdingen sein letztes Spiel, auch gegen Kanti Schaffhausen am Sonntagnachmittag klar mit 3:1-Sätzen gewonnen hat, sicherten sich die Fribourgerinnen als Qualifikationssieger bei einer eventuellen Playoff-Final-Serie gegen die Baselbieterinnen den Heimvorteil.

Doch soweit ist der potentielle Titelfavorit aus dem Kanton Baselland noch lange nicht, vor allem nach dieser äusserst bescheidenen Leistung in der Ostschweiz, welche man jetzt so schnell wie möglich aus den Köpfen bringen muss. Zuerst stehen nämlich die Viertelfinal-Playoff-Spiele gegen den VBC Cheseaux und vor allem der Cupfinal vom 30. März gegen Neuchâtel UC auf dem Programm. Und dort zählt es dann definitiv, ohne Wenn und Aber.

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