Handball
Ein klassisches Vier-Punkte-Spiel

Zum drittletzten Spiel der Qualifikationsrunde in der Saison 2015/2016 trifft der ATV/KV Basel auf die Mannschaft des BSV Stans.

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ATV/KV Basel will drei Runden vor Schluss gegen Stans wieder einmal punkten.

ATV/KV Basel will drei Runden vor Schluss gegen Stans wieder einmal punkten.

Uwe Zinke

Diese Saison haben die Baslerinnen keine guten Erfahrungen gemacht mit dem BSV Stans. Zuhause wurde knapp verloren und in Stans setzte es eine relativ deutliche Niederlage
ab. So wäre es nun an der Zeit, diesen Gegner zu schlagen, was im Hinblick auf die Abstiegsrunde sehr wichtig wäre.

In Stans blieb im vergangenen Sommer praktisch kein Stein auf dem anderen. Der langjährige Trainer Beat Sidler musste nach internen Diskussionen sein Amt aufgeben und wurde ersetzt durch Ralf Stojan. Dazu gaben mehr als ein halbes Dutzend Spielerinnen ihren Rücktritt oder wechselten den Verein, darunter so klingende Namen wie Gaby Kottmann und Carmen Faden.

Personalrochaden in Stans

Auf der anderen Seite wurde der Kader vor allem quantitativ vergrössert und nicht weniger als 10 neue Spielerinnen wurden verpflichtet. Bis auf die junge talentierte Dänin Mathilde Steenholt kamen alle neuen Spielerinnen von unterklassigen Vereinen oder aus den eigenen Junioren. Leider musste der BSV Stans vor 2 Wochen den Abschied von Steenholt bekanntgeben, welche kurzfristig in die 2. Bundesliga nach Halle wechselte, was natürlich ein schwerer Verlust für das Team ist.

Seit Jahren gilt es gegen den BSV Stans, die guten Rückraumspielerinnen zu stoppen. Das ist in dieser Saison nicht anders. Wenn es gelingt, diese bekannten Spielerinnen zu stoppen, sind die Chancen sehr gut, dass die Punkte erstmals in dieser Saison bei den Baslerinnen bleiben.
Dem Trainerteam fehlen am kommenden Wochenende aus diversen Gründen immer noch einige Spielerinnen. Die Mannschaft des ATV/KV Basel muss nach der klaren Niederlage in Winterthur alles daran setzen, die Mannschaft aus Stans in diesem Vier-Punkte-Spiel zu schlagen, was im Hinblick auf die Abstiegsrunde mehr als wichtig wäre.

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