Fussball
Ein langer Prozess und grosser Umbruch bei Concordia Basel

Es gibt Partien, da muss man nicht nach den Gründen für die Niederlage suchen. Denn es gibt nur einen: Der Rivale war schlicht besser und verfügte über viel mehr Substanz. Dies war im Erstliga-Duell zwischen «Congeli» und Solothurn der Fall.

Jordi Küng
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Im Straucheln: Concordias Fabio Heuss (Mitte).

Im Straucheln: Concordias Fabio Heuss (Mitte).

Kenneth Nars

«Seit Saisonbeginn sind wir daran, Dinge zu korrigieren und Spieler zu integrieren. Aber heute standen vier Akteure aus unteren Ligen in der Stammelf. Da wird es gegen eine derart spielstarke Elf wie Solothurn halt schwer», so Concordia-Trainer Peter Schädler nach der diskussionslosen Niederlage gegen ein Solothurn, das mit seinem technischen Fussball, verbunden mit wunderbaren Ballstafetten und Spiel-Verlagerungen, zu gefallen wusste.

Leistungsträger kommen zurück

In der Tat ist beim Basler Traditionsklub ein Umbruch, verbunden mit einem Prozess (FCB-Trainer Paolo Sousa lässt grüssen) im Gange. Wenn in den nächsten Partien die vielen abwesenden Leistungsträger wieder einsatzfähig sind und Zuzug Mickaël Feghoul (ex Black-Stars) integriert wird, dürfte «Congeli» auch wieder zu Punkten kommen.