FCB-Barometer

Ein Mittelmass, was die Unterhaltung betrifft – Die Jungen spielen: So sieht das FCB-Barometer nach dem Sieg über Lausanne aus

Die Basler Samuele Campo, Geoffroy Serey Die, Albian Ajeti und Michael Lang, von links, freuen sich über ihr 2:1

Die Basler Samuele Campo, Geoffroy Serey Die, Albian Ajeti und Michael Lang, von links, freuen sich über ihr 2:1

Der FCB hat sich unter Präsident Bernhard Burgener eine Verjüngungskur verschrieben. Vor allem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs will man forcieren, so hielt man es im Konzept «Für immer Rotblau» fest. Zugleich will man wieder für mehr Unterhaltung sorgen. Mit packendem, schnellem Offensiv-Fussball. Dem Konzept fiel der Meistertitel zum Opfer, das ist jetzt schon klar. Aber wenigstens hat der FCB seine Frühjahrskrise überwunden. Mit dem 2:1 gegen Lausanne untermauern Raphael Wicky und sein Team den Aufwärtstrend. Auch nach dieser Partie beurteilen wir das Geschehen. In Anlehnung an Präsident Bernhard BURgener, Sportchef Marco STREller und Trainer Raphael WiCKY vergeben wir pro Kategorie zwischen 1 und 10 «Burstreckys».

Unterhaltung

Eigentlich beginnt die Partie vielversprechend und mit einem frühen Tor für den FCB. Aber dann flacht das Geschehen doch arg ab. Die Basler wirken in den Minuten nach dem Führungstreffer doch arg selbstgefällig. Der Ausgleich der Lausanner eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel ist logische Konsequenz. Dann geht ein Ruck durch die Mannschaft.

Die letzten rund 20 Minuten merkt man, dass der FCB dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Da rollt ein Angriff nach dem anderen. Albian Ajeti ist es dann, der den Ball in der 90. Minute reinnickt. Ein verdienter Treffer und trotzdem auch ein glücklicher Sieg. Denn Lausanne bleibt ein klarer Elfer verwehrt. Dafür gibts 5 «Burstreckys».

Das FCB-Barometer nach dem Spiel gegen Lausanne

Das FCB-Barometer nach dem Spiel gegen Lausanne

Jugend

Etliche Verletzte (Eder Balanta, Léo Lacroix und Taulant Xhaka) und Kranke (Luca Zuffi und Dimitri Oberlin) zwingen Raphael Wicky zu zahlreichen Umstellungen. Davon profitieren auch die Jungen. So spielen in der Startelf mit Blas Riveros, Albian Ajeti und Samuele Campo gleich drei Spieler um die 20.

Eine Viertelstunde vor Schluss bringt Raphael Wicky auch noch Neftali Manzambi, der mit seinen Aktionen entscheidend zur Wende beiträgt. Weil dann mit Ajeti auch noch ein Eigengewächs das 2:1 schiesst, verdienen sich die Basler im Spiel gegen das abstiegsgefährdete Lausanne in der Kategorie Jugend 6 «Burstreckys».

FCB-Barometer

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