Burstreckys

Ein sehr unterhaltsames 1:0 - So sieht das FCB-Barometer nach dem Sieg über GC aus

Basels Kevin Bua, links, im Kampf um den Ball gegen Grasshopper Souleyman Doumbia, rechts

Basels Kevin Bua, links, im Kampf um den Ball gegen Grasshopper Souleyman Doumbia, rechts

Der FCB hat sich unter Präsident Bernhard Burgener eine Verjüngungskur verschrieben. Vor allem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs will man forcieren, so hielt man es im Konzept «Für immer Rotblau» fest. Zugleich will man wieder für mehr Unterhaltung sorgen. Mit packendem, schnellem Offensiv-Fussball. Dem Konzept fiel der Meistertitel zum Opfer, das ist jetzt schon klar. Aber wenigstens hat der FCB seine Frühjahrskrise überwunden. Mit dem 1:0 gegen GC holt der FCB den vierten Sieg in Serie und verkürzt den Rückstand auf YB auf 11 Punkte. Auch nach dieser Partie beurteilen wir das Geschehen. In Anlehnung an Präsident Bernhard BURgener, Sportchef Marco STREller und Trainer Raphael WiCKY vergeben wir pro Kategorie zwischen 1 und 10 «Burstreckys».

Unterhaltung

Das Endresultat von 1:0 deutet auf ein wenig attraktives Spiel mit wenigen Chancen hin. Aber dem ist nicht so. Viel mehr ist das Duell FCB gegen GC am gestrigen Abend eines mit vielen hochkarätigen Chancen.

Dass diese abgesehen vom Treffer von Mohamed Elyounoussi nicht verwertet werden, liegt zum einen am Unvermögen der beiden Teams, vielmehr aber noch an den beiden Torhütern. Sowohl Tomas Vaclik als auch Heinz Lindner zeichnen sich vermehrt mit starken Reflexen aus kurzer Distanz aus und sorgen damit ebenfalls für Unterhaltung – wenn auch nicht für jene, die der Fan in Form von Toren sehen will. Weil mehr Treffer möglich gewesen wären, gibt es nur 5 «Burstreckys».

Das FCB-Barometer

Das FCB-Barometer

Jugend

Raphael Wicky verzichtet im Vergleich zum Spiel gegen Lausanne auf personelle Veränderungen in der Startelf. Das heisst: Mit Blas Riveros, Albian Ajeti und Samuele Campo stehen ein 20-Jähriger, ein 21-Jähriger und ein 22-Jähriger von Beginn an auf dem Feld.

Campo hat vor der Pause die grössten Chancen, verschenkt die erste noch kläglich, als er den Ball aus elf Metern über das Tor haut, hat aber später auch viel Pech, als sein Freistoss an der Latte landet. Weil er mit einem Masszuspiel in die Tiefe das 1:0 einleitet und weil Wicky – ebenfalls analog zum Lausanne-Spiel – in der 70. Neftali Manzambi in die Partie bringt, gibt es dafür bei diesem 1:0 über GC sechs «Burstreckys».

FCB-Barometer

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