Basketball

Ein unglaublicher Exploit der Starwings-Basketballer

Riley Luettgerodt (links) erhielt vom Genfer Publikum für seine Leistung einen Sonderapplaus.

Riley Luettgerodt (links) erhielt vom Genfer Publikum für seine Leistung einen Sonderapplaus.

In der letzten Qualifikationsrunde sind die Starwings einmal mehr über sich hinausgewachsen. Sie siegten beim Titelfavoriten Les Lions de Genève mit 83:79 nach Verlängerung und fügten dem Vize-Meister die erste Heimniederlage bei.

Die vier amerikanischen Profispieler der „Wings“ mussten 45 Minuten durchspielen – und einer – Riley Luettgerodt - tat es so gut, dass er vom Genfer Publikum einen Sonderapplaus erhielt. Der Flügelspieler warf nicht nur 35 Punkte, sondern degradierte Dusan Mladjan, den besten Schweizer Basketballer (nach NBA-Mann Thabo Sefolosha), der letztes Jahr mit seinem serbischen Team im Europacup brilliert hatte, zum Statisten.

Und Spielmacher Kaylon Williams gelang ein Triple-Double – zehn Rebounds, zwölft Assists und 19 Punkte. Damit nehmen die „Wings“ die Zwischenrunde mit einem Rückstand von drei Punkten auf das viertplatzierte Fribourg in Angriff. Und wenn das US-Quartett mit Teamcaptain Joël Fuchs weiterhin auf diesem Niveau spielt, wer weiss, was dann noch alles möglich ist...

Les Lions de Genève – Starwings 79:83 (70:70; 36:42) nach Verlängerung

Pommier (Grand-Saconnex). – 1014 Zuschauer. – SR : Clivaz/Marmy/Emery.

Genf: Barker (13), Mladjan (9), Stanback (19), Stimac (11), Ramseier (11); Jaunin (5), Louissaint (9), Maruotto, Anabir (2); Khachkara.

Starwings: Williams (19), Fuchs (9), Luettgerodt (35!), Vinson (10), Pacher (10); Verga; Beltinger, Lutz, Ngoah, Wachsmuth.

Bemerkungen: Genf ohne den US-Center James (verletzt). – Starwings komplett. – Viertelsresultate: 17:23, 19:19 (36:42); 18:14 (54:56), 16:14 (70:70) und 9:13 (79:83).

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