Basketball NLA
Eine schmerzlose Niederlage für die Starwings – Playoff-Quali sicher

Vierte Niederlage in Folge für die Starwings, welche – wie gegen die beiden Letzten Win-terthur (69:88) und Massagno (59:87) – mit einer Abfuhr endet.

Georges Küng
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Die Starwings verlieren zum vierten Mal in Folge.

Die Starwings verlieren zum vierten Mal in Folge.

Keystone

Beim 53:89 (31:54) ge­gen Les Lions de Genève waren die Baselbieter in einem derartigen Masse inferior, so dass – bei aller Freude über die Playoff-Qualifikation – einige Fragen zurückbleiben.

Aus eigener Kraft würden die „Wings“ in solch einer Verfassung die ersten Sechs nie mehr erreichen. Das schleckt keine Geiss weg. Weil aber am Samstag­abend Central Luzern, nach heroischem Spiel, in Monthey (94:100) verloren hatte, stand vor Anpfiff der sonntägli­chen Partie fest, dass das Birstaler Kombinat den Playoff-Platz auf sicher hatte.

Die Bilder zum Spiel gegen Genf:

Darrell Vinson konnte auch nichts gegen die Niederlage unternehmen.
8 Bilder
Er holte sagenhafte 19 Rebounds.
Der Genfer Kevin Madiamba, links schaut nach einem Dunking zum Birstaler Topskorer Chris Jones.
Der Birstaler Darrell Vinson, links, und der Genfer Kelvin Parker, rechts.
Octavius Brown übte sich in einem Dreipunkte-Contest üben. Zwei von neun „Dreiern“ landeten im Korb.
Eine ungenügende Bilanz für Brown.
Topskorer Chris Jones spielte gut gegen Genf. Das allein reicht aber nicht für einen Sieg.

Darrell Vinson konnte auch nichts gegen die Niederlage unternehmen.

Keystone

Seit Wochen werfen die Unterbaselbieter, mit Müh und Not, knapp 60 Punkten. Damit las­sen sich keine Spiele gewinnen. Gegen Genf steuerten die Schweizer Spieler zwei Pünkt­lein bei – vor genau einem Monat siegte Luzern (mit drei Ausländern; die Starwings verfü­gen über vier ausländische Profispieler) in Genf sensationell mit 74:64 – und die Schwei­zer Akteure erzielten 41 Punkte. Auch das will man in Birsfelden nicht hören – aber im Sport lügen Re­sultate und Statistiken nie.

Gegen Genf war Chris Jones gut, Darell Vinson holte sagenhafte 19 Rebounds (davon sieben in der Offensive), während sich Octavius Brown in einem Dreipunkte-Contest üben durfte. Zwei von neun „Dreiern“ landeten im Korb – eine ungenügende Bilanz. Auch Björn Schoo wart nur gesehen, weil er zwei Meter und 13 Zentimeter misst... Nach drei Minuten führten die Starwings mit 9:2 – der Auftakt war beschwingt und flott gewesen. Nach sieben Minuten stand es 19:19 – danach waren die Genfer Löwen nicht mehr gese­hen und über die Starwings bracht dunkle Nacht, wiewohl es erst nachmittags war, herein. Mehr gibt es über eine Partie, in welcher die Gäste kurz vor Ende mit 39 Punkten führten, nicht zu sa­gen... ausser, dass beim Gast noch zwei Schweizer Nationalspieler fehlten.

Telegramm

Starwings – Les Lions de Genève 53:89 (31:54)

Sporthalle Birsfelden. - 265 Zuschauer. - SR: Novakovic/Marmy/Balletta.

Starwings: Jones (21), Fuchs, Brown (12), Sager, Vinson (18); Schoo, Verga, Herrmann (2), Streich; Lutz.

Genf: Parker (19), Kovac (9), Timberlake (19), Gravet (5), Braswell (11); Kozic (2), Garett (17), Ma­diamba (7), Solioz.

Bemerkungen: Starwings ohne Carrara, Hauri, Pavlovic und Thélémarque (alle verletzt). - Genf ohne die beiden Nationalspieler Louissaint und Mladjan (beide verletzt) sowie Grüninger (rekonva­leszent). - Viertelsresultate: 19:27, 12:27 (31:54); 14:23 (45:77) und 8:12 (53:89).

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