Mit drei Siegen im Rücken begann die U21 des FC Basel ihr Heimspiel gegen den FC Wohlen entsprechend beschwingt. Dabei waren es die Verteidiger, die der frühen Führung nahe kamen: Konstantinos Dmitriou zwang mit seinem Kopfball Gästekeeper Olivier Joos zu einer Glanzparade (5.), Elis Isufis Schuss verfehlte das Gehäuse nur um wenige Zentimeter (9.) und Bastien Conus' abgefälschter Schlenzer aus 18 Metern nach einem Joos-Fehler wäre im Tor gelandet, doch Marko Muslin verhinderte auf der Linie den Rückstand für seine Farben (13.).

Doch dann kam die 14. Minute und der erste Konter für die Aargauer. «Bei uns stimmte die Kommunikation nicht», bemängelte FCB-Trainer Arjan Peço. Zwar schafften es zahlenmässig genügend Basler wieder zurück in den eigenen Sechzehner, doch niemand schien in der Mitte FCW-Captain Vitor Gregorio zu bemerken, der völlig ungestört zum 0:1 einköpfeln konnte.

Der Gegentreffer hatte einen Bruch im Spiel des Heimteams zur Folge. Die Rotblauen bemühten sich zwar, brachten aber nichts Gefährliches zustande. «Wir waren irgendwie verkrampft», erklärte Peço. Im Handball hätte er wohl ein schnelles Time-out genommen, so aber musste der Trainer bis zur Pause warten, ehe er korrigierend einwirken konnte.

Intensive Partie

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FCB wieder etwas besser und weil Thomas Schiavano in der 54. Minute Dejan Zunic im Strafraum von den Beinen geholt hatte, konnte Conus vom Penaltypunkt den schnellen Ausgleich markieren. Die Intensität nahm in der Folge zu, auch weil sich die Wohler fünf Zeigerumdrehungen später um einen Handelfmeter gebracht fühlten.

Was dem Match aber fehlte, waren die Torchancen. Die Gäste kamen nur aus der Distanz zum Abschluss und die Basler wurden erst in der Schlussphase wieder gefährlich. Die eingewechselten Daniele Spataro (81.) und Landrit Ejupi (85.) scheiterten jeweils aus spitzem Winkel an Joos.

Und als der bei hohen Bällen nicht immer sichere FCW-Schlussmann eine weitere Flanke fallen liess, reagierte Spataro am Schnellsten, doch sein Abschluss mit der Hacke landete knapp neben dem Tor (89.).

«In der Zone der Entscheidung haben wir es heute nicht so gut gemacht», musste Arjan Peço konstatieren, merkte aber an, «dass wir es mit einem sehr unangenehmen Gegner zu tun hatten». Anstatt des vierten Sieges in Folge resultierte also nur ein Remis, was aber für den Trainer zu verkraften war. «Hauptsache, wir konnten die drohende Niederlage abwenden!»