FC Basel
Embolo als Newcomer des Jahres nominiert

An den Credit Suisse Sports Awards werden die erfolgreichsten Schweizer SportlerInnen ausgezeichnet. Für den Titel «Newcomer des Jahres» sind der Freeskier Fabian Bösch, der Fussballer Breel Embolo und die Leichtathletin Noemi Zbären nominiert.

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Kandidat für den Newcomer-Award: Basels Stürmerjuwel Breel Embolo

Kandidat für den Newcomer-Award: Basels Stürmerjuwel Breel Embolo

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Sportfans können ihre Stimme vom 18. November bis zum 8. Dezember 2015 unter www.sports-awards.ch abgeben. Die Gewinnerin oder der Gewinner der Newcomerwahl wird anlässlich der Credit Suisse Sports Awards 2015 am Sonntag, den 13. Dezember 2015, in den Studios von Schweizer Radio und Fernsehen ausgezeichnet. Ab 18.50 Uhr sendet «glanz & gloria» auf SRF 1 ein «g&g-Spezial».

Und dies sind die Nominierten für 2015:

Breel Embolo, Fussball, 1997 – Breel Embolo gilt nicht erst seit diesem Jahr als fussballerisches Ausnahmetalent. 2015 etablierte sich der 18-Jährige auch auf höchster Ebene. Beim FC Basel schaffte er den Sprung zum Stammspieler und wurde nicht zuletzt dank seiner unbekümmerten Art zum Publikumsliebling. Der gebürtige Kameruner bringt alles mit für eine grosse internationale Karriere. Vor einem Jahr entschied sich der Stürmer, für die Schweiz und nicht für Kamerun zu spielen.

Nationaltrainer Vladimir Petkovic bot den Basler Jungstar im März ein erstes Mal für das A-Nationalteam auf. Am 31. März beim 1:1 gegen die USA gab er sein Debüt. Nur fünf Schweizer waren bei ihrem ersten Länderspiel noch jünger als Embolo. Gegen San Marino erzielte er im Oktober seinen ersten Treffer für die Nati. Nicht erst seitdem interessieren sich europäische Topklubs für das Ausnahmetalent.

Fabian Bösch, Freeski, 1997 – Fabian Bösch hatte einst als talentierter Alpin-Junior gegolten, ehe er 2011 begann, sich mit Freestyle zu befassen. Seither eroberte der Engelberger die Slopestyle-Strecken. Im Weltcup debütierte er im Februar 2013 furios mit einem 3. Rang in Silvaplana. Ein Jahr nach der erstmaligen Olympia-Teilnahme krönte er seine noch junge Karriere im Januar mit dem Gewinn der WM-Goldmedaille in Kreischberg (Ö) – und dies im Alter von erst 17 Jahren als erster Europäer in der noch jungen Disziplin.

Mit dem WM-Titel schrieb der gebürtige Aargauer auch ein Stück Schweizer Sportgeschichte: Nie zuvor an den 14 Freestyle-WMs hatte sich ein männlicher Vertreter von Swiss-Ski eine Goldmedaille umhängen lassen dürfen, womit er sicherlich auch einer der jüngsten Schweizer Weltmeister in einer olympischen Disziplin sein dürfte.

Noemi Zbären, Leichtathletik, 1994 – Nachdem sie in den vergangenen Jahren bereits mehrere Medaillen bei den Juniorinnen gesammelt hatte (Gold U20-EM, Silber U18- und U20-WM), schaffte Noemi Zbären in diesem Jahr über 100 m Hürden den Durchbruch bei der Elite. An der WM in Peking qualifizierte sich die Emmentalerin erstmals an einem Grossanlass für den Final.

Ihr 6. Rang war die erste Schweizer Top-8-Klassierung an einer WM seit 2007. Keine der acht Finalistinnen im Hürdensprint war jünger als die 21-Jährige aus Langnau. An der U23-EM in Tallinn (Est) hatte sie einen Monat vor der Elite-WM mit einer neuen persönlichen Bestzeit (12,71) bereits Gold gewonnen. Bemerkenswert: Weiterhin betreibt sie ihren Sport nur als Hobby und Ausgleich zum Studium – mit einem Trainingsaufwand von lediglich acht Stunden pro Woche. Umso erstaunlicher sind die Leistungssprünge, die Zbären diesen Sommer gemacht hat.

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