Super League

Enttäuschung im Tessin: Der FC Basel kommt gegen Lugano nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus

Mit einem Sieg im Tessin in die Fasnachtspause - dies wäre das Wunschszenario für das Team von Marcel Koller gewesen. Nach einer ordentlichen Startphase und einem Ajeti-Treffer sieht es gar kurz so aus, als würde dieser Matchplan aufgehen. Weil der FCB dann jedoch kontinuierlich abbaut, muss er am Ende gar über den einen Punkt froh sein, den er nach dem 1:1-Unentschieden in Lugano mitnehmen darf.

Der Beste: Yves Kaiser

Weil der Kolumbianer Éder Balanta gesperrt fehlt, rückt der Youngster auf Kosten Eray Cömerts in die Startelf. Es ist erst der vierte Super-League-Einsatz für das FCB-Eigengewächs. Und davon merkt man im Cornaredo nichts. Kaiser macht mit seinem Abwehr-Partner Marek Suchy das Zentrum meistens dicht, besticht durch Übersicht und kluge Zweikampfführung. Weil seine Mitspieler sich von Kaisers Leistung nicht anstecken lassen, geht der FCB dennoch nur mit einem Punkt an den Morgestraich.

Die Szene des Spiels: Sabbatinis Kopfball-Ausgleich

Das Bild, welches der FC Basel im Cornaredo bot - man kannte es bereits zur Genüge aus der Hinrunde. Nach dem frühen Führungstreffer durch Ajeti (7.) baute der Tabellenzweite kontinuierlich ab und liess die Luganesi Morgenluft schnuppern, statt das vorentscheidende 2:0 zu suchen. Kurz vor der Pause bestrafte dies Lugano-Captain Jonathan Sabattini eiskalt. Der Uruguayer profitiert von Zuordnungsproblemen in der Basler Defensive und köpft zum 1:1 ein.

Das gab sonst noch zu reden: Der Cornaredo-Fluch des FCB

In dieser Saison scheint dem FCB ein kleiner Cornaredo-Fluch anzulasten. Schon beim ersten Aufeinandertreffen im Tessin Ende September (2:2) verpassen es die Basler, ihren Vorsprung zu verwalten und mussten am Ende mit einem statt drei Punkten Vorlieb nehmen.


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