Im Gegensatz zu den letzten Spielen im alten Jahr fanden aufstellungstechnisch die Änderungen unter dem neuen Coach in der Offensive statt. Mit nur 11 nominellen Stürmen leisteten einige Spieler wie beispielsweise Damon Puntus Doppeleinsätze. Er wurde sowohl als Flügel (1. Linie) als auch als Center (3. Linie) eingesetzt. Erstmals in Basler Farben zu sehen war der am Freitag von Lustenau verpflichtete Dmitri Malgin. Ebenfalls nach Ausleihe wieder dabei war Alexander Tkachenko.

Vor abermals über 1000 Zuschauern startete Basel nervös in die Partie. Die Wichtigkeit der Partie und der Tabellenrang war der Mannschaft anzumerken. Zu umständlich und fehleranfällig in der Devensivzone war das Spiel in den ersten Minuten. Besser wurde es erst, nachdem Michael Maurer bei der ersten Überzahl nach 11 Minuten sein Team in Front schoss.

Profitiert und erhöht

Fünf Minuten später erkämpften sich Guantario und Tkachenko hinter dem gegenerischen Tor den Puck. Puntus profitierte und erhöhte auf 2:0. Zuviel für den Trainer von Neuchâtel Marc Gaudreault. Mit dem anschliessenden  frühen Timeout und einem späteren Torhüterwechsel versuchte er bei seiner Mannschaft neue Impulse zu setzen.

Dies brachte jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Drittelsübergreifend erhöhte Basel innerhalb von 11 Minuten zum 6:0. Jeyabalan im Powerplay, Malgin nach kämpferischem Einsatz von Guantario und Puntus, Cola nach starkem Forechecking von Spreyermann und nochmals Cola mit einem platzierten Flachsschuss waren die Torschützen. Im Schlussdrittel gelang Rony Spreyermann in Unterzahl nach einem vorbildlichen und kämpferischen Einsatz noch das schönste Tor des Abends zum 7:0 Endstand.

In der 35. Minute gab es eine Schrecksekunde. Damon Puntus musste nach einem ungeahndeten heftigen Einsteigens eines Neuenburgers verletzt vom Eis geführt werden, konnte aber glücklicherweise nach nach intensiver Pflege im Schlussdrittel wieder mittun.

Ziehen im Rücken

«Ich habe eine Stoss mit anschliessendem Ziehen im Rücken versprürt. Ich wurde dann aber dank den magischen Händen von Martin Kumm wieder hinbekommen.» Vom neuen Trainer hat er einen sehr guten Eindruck gewonnen:» Wir haben bereits einiges sehr gut umgesetzt. Es kann aber noch besser werden. Beispielsweise müssen wir noch mehr auf das gegenerische Tor schiessen.»

Auch für den Assistenz-Trainer Michael Eppler ist sehr sehr spannend mit Albert Malgin zusammenzuarbeiten. «Die russische und schweizerische Mentalität ist speziell.  Die Zusammenarbeit ist gut angelaufen. Sein Eishockey Know-how ist riesig und ich bin froh, dass ich davon profitieren darf.»

Das heutige Spiel sah Eppler realistisch: « Wir haben gegen den letzten gespielt. Alles als ein Sieg wäre nicht akzeptabel gewesen. Da dürfen wir uns nichts einbilden. Am nächsten Dienstag gibt es ein anderes Spiel.» Mit der heutigen Partie war er nicht unzufrieden:» Im Training haben wir gewisse Sachen umgestellt. Es ist uns gelungen. Mit der Zeit kam dann auch das Selbstvertrauen zurück.

Weiteres Selbstvertrauen tanken kann der EHC Basel mit einem Erfolgserlebnis gegen den EHC Brandis. Das Spiel findet am nächsten Dienstag, 9. Januar um 20:15 Uhr statt.