Bruno Gisler konnte an Auffahrt in Basel seinen 100. Kranzerfolg feiern, gehört also neu dem Klub der 100er an, Jahreswertung der Schlussgang-Zeitung auf Rang 7, zurzeit der beste Nordwestschweizer Schwinger.

Er gehört sicher zu den Siegesanwärtern. Die bisherigen Festsieger, zweimal Michael Gschwind (Hofstetten), je einmal Roger Erb (Metzerlen), Remo Kocher (Hofstetten) und Christoph Löw (Ittigen), der neu für den Schwingclub Binningen in die Hosen steigt, werden ihn mit guter Technik, Ausdauer und einer ausgefeilten Taktik heraus fordern.

Was zeigt Stoffel?

Nicht weniger der Turnerschwinger, Routinier Andreas Henzer (Schönenbuch), welcher bereits den Schönschwingerpreis 2014 entgegen nehmen konnte. Gespannt darf man auch auf Marc Stoffel (Allschwil) sein; er erkämpfte sich als einziger Binninger Schwinger am NWSV den Eichenlaubkranz und ist nun gut in Fahrt.

Die Innerschweizer Gäste des SK Ägerital werden vom Teilverbandskranzer Adrian Elsener, Menzingen angeführt. Das siebte Mal dabei, als einziger im Teilnehmerfeld, Kay Seiser, Liestal, JG 2000 vom Schwingerverband Baselstadt.

Die Berner sind verhindert

Leider sind unsere Berner Gäste aus dem Seeland mit dem letztjährigen Festsieger Adrian Meuter nicht dabei. Sie haben eigene wichtige Schwingfeste und können deshalb dieses Jahr nicht nach Oberwil kommen.

Der Gewinner des Schönschwingerpreises 2013, Henryc Thoenen vom Schwingerverband Basel-Stadt, kann wegen einer operierten Verletzung nicht antreten. Und Janic Voggensperger, die Nachwuchshoffnung des Schwingclub Binningen, hat sich am NWSV-Schwingfest verletzt und wird auch nicht antreten können.

Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 9.15 Uhr, der Schlussgang ist auf 16.30 Uhr angesetzt. Der prächtige Gabentempel mit den vier Lebendpreisen gestaltet das Ganze sehr attraktiv. Der Schönschwingerpreis, dieses Jahr erneut eine Glocke, erschwingt sich ein Aktiver mit seiner guten Technik.

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