Basketball NLA
Es fehlt äusserst wenig bei den Starwings…

… und die Baselbieter-Basketballer hätten das «Wunder von Birsfelden», als sie vor sechs Wochen in der 2. Meisterschaftsrunde der Nationalliga A den Titelfavoriten Les Lions de Genève bezwungen hatten (53:44), wiederholt.

Jordi Küng
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Kaylon Williams erziehlte 18 Punkte für die Starwings – überzeugte aber nicht vollends. (Archivbild)

Kaylon Williams erziehlte 18 Punkte für die Starwings – überzeugte aber nicht vollends. (Archivbild)

Uwe Zinke / Sportiv

Doch zuletzt setzte es im Genfer Vorort Grand-Saconnex eine bittere 64:71 (39:33)-Niederlage ab – zwei Minuten vor der Endsirene war noch jeder Ausgang möglich (65:64). Nach den ersten zehn Minuten stand es 11:25 – und die Genfer Löwen, mit einem Budget von 1,2 Millionen ausgestattet, waren ob der Leistung der «Wings» perplex. Just Genf, das vor zwei Wochen den Schweizer Nationalspieler Dusan Mladjan aus Serbien wieder in die Wahlheimat geholt hatten. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Mladjan im Unterhalt mehr kostet, als das gesamte ausländische Profi-Quartett der «Wings»...

Doch die fehlende Breite, verbunden mit einer fast inexistenten Rotation, stupide Ballverluste (24 an der Zahl, Genf nur deren neun) und einem Spielmacher Kaylon Williams, der vieles gut macht, doch miserabel wirft (drei von zehn Dreipunktewürfen) und sagenhafte neun Turnorvers produzierte, waren der Grund, warum sich zuletzt doch der haushohe Favorit durchsetzte. Dass aber der schlechteste Distanzwerfer am meisten wirft und die entscheidenden Würfe nimmt, ist ein Rätsel, das die Klubtechniker respektive Cheftrainer vielleicht noch (er-)klären sollten...