Der SV Muttenz plant die grosse Aufstiegssause

2. Liga inter Noch ein Punkt fehlt dem SV Muttenz, um den Aufstieg in die 1. Liga definitiv perfekt zu machen. Es müsste aber schon mit dem Teufel zugehen, wenn Muttenz den Sechs-Punkte-Vorsprung auf Allschwil in den verbleibenden zwei Partien noch verspielt. Der Margelacker ist ja schliesslich nicht das Aarauer Brügglifeld. Schon diesen Samstag soll in Muttenz die grosse Aufstiegssause steigen, die zweite in Serie. Denn die Baselbieter waren ja erst vor einem Jahr in die 2. Liga inter aufgestiegen. Für den Gegner, die AS Timau, ist die Saison bereits gelaufen. Der Abstieg steht fest, die letzten fünf Spiele wurden entweder Forfait oder mit mindestens fünf Toren Differenz verloren. Doch Vorsicht. Muttenz hat Mitte Mai auch gegen Kellerkind Prishtina Bern zu Hause verloren. Zu ausgelassen sollte Muttenz den allfälligen Aufstieg auch nicht feiern. Am 22. Juni spielt der SVM zum Abschluss der Saison gegen Allschwil noch um die Qualifikation für die erste Runde des Schweizer Cups.

2. Liga-Inter Gruppe 3: Rangliste nach 24 von 26 Spielen: 1. Muttenz 52. 2. Allschwil 46. 3. Moutier 45. 4. Konolfingen 39. 5. Tavannes/Tramelan 37. 6. Liestal 36. 7. Köniz 35. 8. Binningen 35. 9. Dornach 35. 10. Cornol-La Baroche 31. 11. Lerchenfeld 26. 12. Prishtina Bern 24. 13. Timau Basel 18 (Abstieg). 14. Subingen 12 (Abstieg).

Bubendorf hat die Trophäe schon erhalten

Bubendorf feiert den Meistertitel.

Bubendorf feiert den Meistertitel.

2. Liga Das Spiel gegen den Tabellenzweiten Concordia Basel vom vergangenen Wochenende hätte eine Finalissima werden können. Doch weil Bubendorf in den letzen Wochen zu konstant und Congeli zu inkonstant spielte, standen die Oberbaselbieter schon vor dem Spiel als Aufsteiger in die 2. Liga inter fest. Beim 1:1-Unentschieden ging es also nur noch ums Prestige. Für Concordia Basel war das Spiel gegen den Leader ein guter Test vor dem Final im Basler Cup gegen Ligakonkurrent Pratteln am 15. Juni. Und Bubendorf wollte die anschliessende Aufstiegsparty nicht mit einer Niederlage hemmen. Nach dem Schlusspfiff bekam das Team von Trainer Matthias Mäder den Meisterpokal überreicht. Mit dem Car ging es zurück nach Bubendorf, wo die Feier im Grümpeli-Festzelt weiterging. Am vergangenen Mittwoch wurde in der regionalen 2. Liga die letzte Runde gespielt. Entscheidungen fielen auch im Tabellenkeller aber keine mehr. Amicitia Riehen und der SV Sissach standen schon länger als Absteiger fest.

2. Liga: Schluss-Rangliste nach 26 Spielen: 1. Bubendorf 66. 2. Concordia Basel 59. 3. Reinach 47. 4. Aesch 46. 5. Gelterkinden 44. 6. Laufen 36. 7. Old Boys 35. 8. Pratteln 34. 9. Wallbach 33. 10. Black Stars 32. 11. Dardania 27. 12. Birsfelden 27. 13. Amicitia Riehen 17 (Abstieg). 14. Sissach 12 (Abstieg).

Die besten regionalen Frauenteams kriseln

FraueNFUSSBALL Die Frauen des FC Basel landeten aufgrund von Budgetkürzungen nur auf dem 6. Rang (von 8) der NLA. Mit dem Abstieg hatten die FCB-Ladies allerdings nie etwas zu tun, zu gross war der Abstand auf Schusslicht Yverdon und den Vorletzten YB. In der NLB gab es für den einzigen regionalen Vertreter kein Happy End. Die Frauen des FC Therwil stiegen sang- und klanglos als Tabellenletzer ab. Therwil trifft damit in der kommenden Saison in der 1. Liga auf die Frauen des BSC Old Boys. Die Baslerinnen sind vor dem letzten Spieltag Tabellensiebter und damit im Mittelfeld der Tabelle. Zum Abschluss steht am Samstagabend zum vorerst letzten Mal das Derby gegen Concordia Basel an. Der aktuell Elfte und damit Tabellenvorletzte kann die Abstiegsränge selbst mit einem Sieg nicht mehr verlassen. In der 2. Liga trifft Congeli in der kommenden Spielzeit auf drei Teams aus der Region. Der FC Schwarz-Weiss beendete die Saison auf Rang 3. Der SV Sissach wurde Sechster. Und anstelle des SC Dornach, der während der Saison zurückzog, spielt mit den New Stars ein Aufsteiger aus Basel in der kommenden Saison wieder in der 2. Liga.

Frauenfussball in der Region Spielzeit 19/20: FC Basel (NLA), FC Therwil, BSC Old Boys (beide 1. Liga), Concordia Basel, FC Schwarz-Weiss, SV Sissach, New Stars (alle 2. Liga)

Doppelter Aufstieg und doppelter Abstieg

3. bis 5. LigaAuch in den drei tiefsten Spielklassen im Schweizer Fussball ist die Saison beendet. Auffällig ist hier ein Trend: Geht es der 1. Mannschaft sportlich gut, läuft es auch bei der Zweiten. Kriselt es in der Ersten, hat auch die Zweite Probleme. Der SV Muttenz feiert 2019 wohl gleich zwei Aufstiege. Das 3.-Liga-Team beendet die Saison auf Rang 1. Das 2.-Liga-inter-Team aller Voraussicht nach auch (siehe links). Bei Amicitia Riehen dagegen ist das umgekehrte Szenario eingetreten. Sowohl das 2.-Liga-Team als auch das 3.-Liga-Team steigen ab. Für Riehen kommt es sogar noch dicker. Auch die A-Junioren steigen aus der Coca-Cola-League ab. Neben Muttenz freut sich auch der FC Möhlin/Riburg über den Aufstieg in die 2. Liga. Darauf mussten die Fricktaler 30 Jahre warten. Zwölf weitere Teams aus der Region (siehe rechts) konnten sich in den vergangenen Tagen über einen Aufstieg in die 3. Liga oder in die 4. Liga freuen.

3. Liga Gruppe 1: Schluss-Rangliste nach 26 Spielen: 1. Muttenz a 62 (Aufstieg). 2. Rossoneri 57. 3. Allschwil 45. 4. FC Schwarz-Weiss a 44. 5. Oberwil 44. 6. Liestal 43. 7. Therwil 42. 8. Reinach 38. 9. SC Münchenstein 31. 10. Espanol Basel 30. 11. US Olympia 28. 12. Rheinfelden 26. 13. Amicitia Riehen 24 (Abstieg). 14. Birsfelden 2 (Abstieg).

3. Liga Gruppe 2: Schluss-Rangliste nach 26 Spielen: 1. Möhlin/Riburg 61 (Aufstieg). 2. FC Münchenstein 58. 3. FC Schwarz-Weiss b 46. 4. Binningen 35. 5. Arlesheim 33. 6. Stein 31. 7. Oberdorf 28. 8. Gelterkinden 27. 9. Muttenz b 27. 10. Aesch 25. 11. Dornach 25. 12. Türkgücü 25. 13. Bubendorf (Abstieg) 24. 14. Srbija 0 (Abstieg).

Aufsteiger aus der 4. Liga: Lausen, Concordia Basel, NK Posavina, BCO Alemannia Basel a.

Aufsteiger aus der 5. Liga: Riederwald a, Allschwil, FC Münchenstein, Rossoneri, SC Münchenstein, Brislach, Basel City, AC Milan-Club

Der SC Dornach dominiert nach Belieben

Senioren 22 Spiele, 22 Siege, 134 zu 25 Tore. Im Schnitt treffen die 30+-Senioren des SC Dornach mehr als sechsmal pro Spiel. Einer der Gründe für diese Bilanz sind ehemalige FCB-Spieler, die mittlerweile für den SC Dornach die Fussball-Schuhe schnüren. Alex Frei ist auch bei den Senioren ehrgeizig wie eh und je. Gelegentlich jubelt er auch mal über einen Achterpack. So manchen Assist bekam Frei von Matias Delgado. Marco Streller spielt ebenfalls bei Dornach. Allerdings in der Innenverteidigung, weil er dort mehr Bälle sieht. Im Frühjahr 2019 kam dann auch noch der ehemalige FCB-Goalie Franco Costanzo als Feldspieler zu Dornach. Ein kleiner Makel schwebt aber über der Super-Saison. Im Schweizer Cupviertelfinal schied man – ohne die verletzten Frei und Streller – nach Penaltyschiessen gegen Choulex aus.